Unabhängiger gemeinnütziger Verein gegen den Bau jeglicher neuer Hochleistungsstraßen im Nordosten Österreichs, insbesondere der S1 'Lobauautobahn'
 

Gedanken zum Weltastmatag 2015

Zeit daran zu erinnern dass jede neue Autobahn neuen Verkehr verursacht und Wien und weite Teile Niederösterreichs bereits jetzt Feinstaub und Stickoxid Sanierungsgebiete sind dh. dass hier seit Jahren (!) dringenst Maßnahmen zur Verbesserung der Luftsituation getroffen werden sollten. Stattdessen wird mit aberwitzigen Summen genau das Gegenteil geplant. Deshalb: Gemeinsam gegen Autobahnbau und -planung!
- Stopp Lobau-Autobahn!
- Stopp S1 Spange Seestadt!
- Stopp Marchfeldschnellstrasse!
- Stopp Stadtstrasse!
Her mit nachhaltiger umweltfreundlicher Mobilität:
+ Für bessere Fahrradinfrastruktur
+ Für sicherere Fußgängerwege
+ Für Ausbau und Intervallverdichtung der öffentlichen Verkehrsmittel
+ Für Güterverkehrsvermeidung bzw. Verlegung auf Lastenräder (laut Studien bei mehr als 50% der Gütertransporte möglich!) und auf die Schiene!
+ Für eine Flächenwidmung die sich wieder an den Bedürfnissen der Nichtmotorisierten VerkehrsteilnehmerInnen orientiert!
+ Für den Erhalt der Grünflächen und Erholungsgebiete!

Sehr lesenswert in diesem Zusammenhang:

30.7.2015: "Schädlicher Feinstaub aus neuen Benzinmotoren" Standard Artikel Lesenswert!

30.1.2015: "Wie sich dicke Luft auf den Geist schlägt" Standard Artikel über eine neue Studie zu Feinstaubauswirkungen auf Kinder

"Ultrafeiner Staub beeinflusst Herzfunktion" Standard Artikel warnt vor Feinstaub....

Es geht auch anders:

"Ohne Auto zur Arbeit: Bis zu 7 Kilo Speck verlieren" auch dieser Standard Artikel sollte zu denken geben.

oder: Interessantes Experiment in Südkorea: "When a neighborhood decided to bann cars for a month"

oder: Seoul riss nach der Jahrtausendwende eine ganze Stadtautobahn ab. Die Stadt bekam so nicht nur einen Fluss zurück und eine neue Parkanlage, sondern der (auch motorisierte) Verkehr floss nachher sogar besser: "Stau? Reißt die Stadtautobahn ab!"

 

Älterer Artikel der leider nichts an Gültigkeit verlohren hat:

Autoabgase beeinträchtigen Lungenwachstum bei Kindern Gefahr im Umkreis von 500 Metern verkehrsreicher Straßen

Los Angeles (pte/26.01.2007/10:00) - Die Lungen von Kindern, die zu nahe an einer stark befahrenen Straße leben, können in ihrer Entwicklung geschädigt werden. Wissenschaftler der University of Southern California http://www.usc.edu haben in Tests nachgewiesen, dass es im Umkreis von 500 Metern zu Schnellstraßen oder Autobahnen zu einer Beeinträchtigung der Lungenfunktion kommen kann. In The Lancet http://www.thelancet.com warnen die Autoren vor der Gefährdung der vielen Kinder, die in der Nähe von verkehrsreichen Straßen wohnen oder eine Schule besuchen.

Es war bereits bekannt, dass die giftigen Abgase Erkrankungen der Lunge wie Asthma auslösen können. Die aktuelle Studie geht jedoch davon aus, dass die Luftverschmutzung die Lunge von sonst gesunden Kindern daran hindern könnte sich vollständig zu entwickeln. Es spiele dabei keine zu große Rolle, ob die Kinder in der Stadt oder auf dem Land nahe einer Hauptverkehrsstraße lebten. Kinder, die in großen Städten mit hoher Luftverschmutzung in einer verkehrsreichen Umgebung lebten, seien wahrscheinlich einem noch höheren Risiko ausgesetzt.

Die Wissenschaftler untersuchten jährlich die Lungenfunktion von 3.677 Kindern und begleiteten sie vom zehnten bis zum 18. Lebensjahr. Jene Kinder, die im Umkreis von 500 Metern von einer Schnellstraße oder einer Autobahn lebten, verfügten mit 18 Jahren über eine deutlich schlechtere Lungenfunktion als jene, die 1.500 Meter oder mehr entfernt aufgewachsen waren. Das änderte sich auch nicht, als Faktoren wie Rauchen in der elterlichen Wohnung berücksichtigt wurden. Das Team macht die Abgase von Autos, Motorrädern und Lastwägen verantwortlich. Die Forscher empfehlen weitere Studien zur genauen Erforschung der verantwortlichen Substanzen in den Abgasen. Es ist laut BBC nicht bekannt, wie genau die Verschmutzung der Luft die Entwicklung beeinträchtigt. Eine Entzündung der Lunge als Reaktion auf die tägliche Irritation dürfte jedoch eine Rolle spielen. (Ende)

Aussender: pressetext.austria
Redakteur: Michaela Monschein

 



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