Unabhängiger gemeinnütziger Verein gegen den Bau jeglicher neuer Hochleistungsstraßen im Nordosten Österreichs, insbesondere der S1 'Lobauautobahn'
 

Die Lobau
 

(seit 17.10.2006 online)



 

 

Dieser Artikel gibt eine kleine Einsicht in die schützenswerten Lobau-Auen.
Text und Fotos: Andreas Pruner




Die Lobau

Die Lobau ist eines der schönsten Naherholungsgebiete Wiens. Sie gehört zu den letzten intakten Augebieten Europas. Lobau bedeutet namentlich Wasserwald. Mit einer Fläche von rund 2.300 Hektar ist die Lobau Wiens größter Beitrag zum Nationalpark. Das Gebiet entspricht 24 Prozent der Gesamtfläche des Nationalparks Donau-Auen. Interessant ist, dass die Lobau schon 1977 die internationale Anerkennung erlangte. Damals befand die UNESCO die Untere Lobau als eines der bedeutendsten Feuchtgebiete der Welt und erklärte sie zum "Biosphärenreservat". Seit 1978 ist die gesamte Lobau Naturschutzgebiet. Und vor nun schon 10 Jahren wurden die Lobau und die gesamten Donau-Auen östlich von Wien bis zur Staatsgrenze der Slowakei zum Nationalpark erklärt. Die Gemeinde Wien schreibt hierzu auf Ihrer Homepage:

"Durch die Unterschutzstellung als Nationalpark konnte die einzigartige und aus ökologischer Sicht sehr bedeutende Auenlandschaft der Lobau gerettet werden. Die Ausweisung als Biosphärenreservat, Ramsar-Schutzgebiet und Natura 2000-Gebiet unterstreichen die öko­logische Bedeutung der Lobau. Durch spezielle Managementpläne ist der langfristige Schutz dieser Lebensräume gewährleistet. Neben dem Arten- und Lebensraumschutz stellen die Erholungsnutzung und die Umweltbildung wichtige Bereiche in der Nationalparkbewirtschaftung dar." (http://www.wien.gv.at/wald/natpark/lobau.htm)

  Wir meinen, um diesen langfristigen Schutz der Lobau ernsthaft zu gewährleisten und die Naturschutzpraxis sogar noch zu verbessern, darf die S1 keinesfalls gebaut werden. Wien ist doch so stolz darauf, Umweltmusterstadt Europas zu sein. Ist Wien das wirklich? Erst durch eine Abkehr von konventionellen Lösungen in der Verkehrspolitik hin zu mutigen alternativen Verkehrs­konzepten kann das gelingen. Regionen wie die Brennerstrecke zeigen uns heute allzu deutlich, wo die Grenzen der bisherigen Strategien in der Verkehrsplanung liegen. Wir können doch einer Hoch­leistungs­straße wie der Brennerautobahn oder auch der Südosttangente nicht noch weitere Fahrspuren dazubauen. Wo soll bzw. wird das enden? Die Autobahn vom Flughafen "Charles de Gaulle" nach Paris besitzt beispielsweise sechs Fahrspuren pro Fahrtrichtung. Wovon jeweils drei innen und drei außen geführt werden. Sie können sich vorstellen, welch enorme Breite (samt je zweier Pannestreifen) diese Straße hat. Zur Verkehrsspitze stauen sich trotzdem die Autos.

Vor allem im Osten unseres Landes herscht gerade der totale Straßenbauboom. Österreich verliert derzeit täglich rund 20 ha unbebaute Flächen an den Straßen- und Siedlungsgsbau. Außerdem explodieren die Kosten der Straßen-Projekte. Das alles zeigt uns, dass endlich ökologisch und ökonomisch sinnvolle Verkehrslösungen umgesetzt gehören.

Wasser der Lobau Wien Mikroskop Ein wahnsinning schöner Kurzfilm auf you tube.  Schützen wir diesen einmaligen Lebensraum vor der Zerstörung durch die geplante Lobau - Autobahn!



Libellen

Libellen sind europaweit geschützt

Alle Libellen sind streng geschützt! Sie sind bei uns durch Landesgesetz und EU-weit auch ihre Lebensräume durch EU-Bestimmungen vollkommen geschützt.

Drainagierung und Trockenlegung von Feuchtgebieten stellen einen Lebensraumverlust für die Larve und die erwachsenen Tiere dar und sind aus diesen und anderen Gründen abzulehnen. Im gesamten Bundesgebiet ist durch Zunahme der intensiven Bewirtschaftung eine Abnahme der Feucht­lebens­räume und Begradigung der Gewässer zu beobachten. Erhaltene Aureste sind nur noch an Donau, March, Thaya sowie in Salzburg an der Salzach zu nennen. Auch eine zunehmende Verwaldung und Zuwachsung ist ein Problem für die Libellen. Durch übermäßige Bepflanzung von Flussufern mit Hecken und Bäumen sinkt die Temperatur des Wassers durch Beschattung. Dadurch verlieren die Libellen­larven einen Teil ihrer Nahrung und können so nicht mehr schlüpfen.

Intensive Ufernutzung ist eine weitere Bedrohung dieser Tierart. Die Libellen verlieren durch die immer wieder niedergetretene Ufervegetation ein wichtiges Eiablage- und Schlupfsubstrat. Die gegen die Unterwasser­vegetation eingesetzten Graskarpfen stellen eine zweifache Bedrohung der Larven dar: Einerseits vernichten sie die Vegetation als wichtigen Lebensraum der Larven, andererseits dienen die Larven den Fischen als Nahrung. Übermäßiger Fischbesatz bedeutet nicht nur Gefährdung für die Libellenlarven, sondern auch für die in den betreffenden Gewässern lebenden Kaulquappen.

Um die Mitte des 19. Jahrhunderts waren nach Angaben von RAINER et al. (2006) ein großer Reichtum an verschiedenen natürlichen Fließgewässerbiotopen vorhanden. Durch umfangreiche Regulierungen und Kraftwerksbauten sind nur noch Reste (Mitte der 80er Jahre etwa 10%) des ursprünglichen Fließgewässerbestandes vorhanden. Zwei Drittel davon sind ohne flussdynamischen Zufluss.



Männchen der Blaugrünen Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)
Männchen der Blaugrünen Mosaikjungfer (Aeshna cyanea)




Blaugrüne Mosaikjungfer, Aeshna cyanea

Die Blaugrüne Mosaikjungfer ist eine der anspruchlosesten und am häufigsten bei uns vorkommenden Groß- oder Edellibellen. Sie kommt an nahezu allen Gewässern vor. Sie hat sich sehr gut auch an schwierige Umgebungen angepasst. Selbst in kleinsten "Gewässern" wie Regentonnen ist sie zuweilen anzutreffen. Sie ist nicht gefährdet.

Die Blaugrüne Mosaikjungfer weist eine Flügelspannweite von bis zu 11 cm auf. Sie ist ab Mitte Juni bis in den Oktober hinein zu beobachten.



Große Pechlibelle (Ischnura elegans)
Große Pechlibelle (Ischnura elegans)




Große Pechlibelle, Ischnura elegans

Die Große Pechlibelle ist wenig anspruchsvoll gegenüber ihrem Lebensraum, kommt daher noch häufig vor und ist nicht gefährdet. In einigen Gebieten ihres Verbreitungsgebietes wird die Große Pechlibelle als die am häufigsten vorkommende Libellenart angegeben.

Die Flügelspannweite beträgt bis zu 4,5 cm. Die Hinterleiber beider Geschlechter haben eine pechschwarze Färbung, wobei das achte Hinterleibsegment mit seiner leuchtend blauen Färbung als "Schlusslicht" hervorsticht. Sie fliegt von Mai bis September.

Als Habitat werden von der Großen Pechlibelle sowohl langsam fließende sowie stehende Gewässer angenommen. Hierbei stellt die Große Pechlibelle nur geringe Ansprüche an Art und Ausstattung ihrer Fortpflanzungsgewässer und ist so eine der ersten Libellenarten, die sich an neu angelegten naturnahen Gartenteichen einfindet.



Gottesanbeterinnen


Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa)
Europäische Gottesanbeterin (Mantis religiosa)



Europäische Gottesanbeterin, Mantis religiosa

Ihr Name rührt von der gebetsartigen Haltung Ihrer Fangarme her. Auch der wissenschaftliche Name "religiosa" deutet in diese Richtung. Der Name "Mantis" hat seinen Bezug im griechischen und bedeutet so viel wie "Seherin". Schon Jahrhunderte lang spielte die Gottesanbeterin eine große, religiöse Rolle u.a. bei den Mittelmeervölkern.

Die Gottesanbeterin, als einzige heimische Fangschreckenart, ist heute in Deutschland und Österreich sehr selten (Rote Liste Art, streng geschützt) und wird nur noch in den warmen Gebieten des Verbreitungsgebietes angetroffen. Im Mittelmeerraum ist sie, neben vielen anderen Fangschreckenarten, recht häufig. Sie leben an sonnigen trockenen Orten mit halb hoher Vegetation z.B. an Weinbergen oder Trockenwiesen. Sie ist eine der am weitesten verbreiteten Fangschreckenart überhaupt. Zwischen Frankreich und Japan kommt sie in den warmen und trockenen Gebieten vor. Die sogenannten Heißländen der Lobau sind solch geeignete Habitate.

Die Weibchen erreichen eine Körperlänge von ca. 8 cm die Männchen sind ca. 2 cm kleiner und deutlich schlanker. Sie bewegen sich langsam an den Halmen, wobei die Männchen auch Hüpfen oder kurze Strecken fliegen können. Die Weibchen sind fast flugunfähig. Aufgrund ihres Gewichtes findet man die Weibchen meist tiefer im Gas sitzen. Zur Jagd sitzt die Gottesanbeterin starr im Gras oder an einem Halm, dabei ist sie hervorragend getarnt und kaum zu entdecken. Schenkel und Schienen der Vorderbeine hängen frei und sich dicht angelegt. Nach innen sind diese stark dornenbewehrt. Sie wird von ihren Opfern meist nicht erkannt, da diese besonders gut Bewegungen wahrnehmen können und die Gottesanbeterin absolut still sitzt. Oft steigen die Opfer sogar direkt über die Gottesanbeterin herüber. Nähert sich ein Opfer, schnellen ihre Vorderbeine und die verlängerte Hüfte ruckartig nach vorn. Die Beute wird zwischen Schenkel und Schiene gepackt. Die Dornen verhindern jede Flucht. Nun legt die Gottesanbeterin die Beine wieder an. Die Beute befindet sich jetzt unmittelbar vor dem freibeweglichen Kopf und wird verspeist.



Heuschrecken


Langflügelige Schwertschrecke (Conocephalus discolor), weibliches Tier
Langflügelige Schwertschrecke (Conocephalus discolor), weibliches Tier



Langflügelige Schwertschrecke, Conocephalus discolor

Diese Art erreicht 1,2 bis 1,7 cm Körperlänge. Die Färbung ist hellgrün mit einer braunen, hell eingefassten Längsbinde auf dem Rücken. Die Fühler haben etwa dreifache Körperlänge. Die auffallend schmalen Flügel überragen etwas die Hinterknie. Die fast gerade Legeröhre wird annähernd körperlang. Ab Ende Juli ist die Art erwachsen. Sie lebt bis Oktober, ist aber regelmäßig noch im September als Larve anzutreffen.

Die Art lebt auf Sumpfwiesen, in Schilfbeständen und an Gewässerufern. Gelegentlich geht sie auch auf ruderal beeinflusste Flächen. Stellenweise recht häufig. In Zentral- und Südeuropa. Die Nahrung besteht aus Gräsern und anderen Pflanzen, daneben auch aus kleinen Insekten, etwa Blattläusen und Raupen. Der Gesang ist 2 m hörbar. Er setzt sich aus gleichmäßigen, dichten Lautketten zusammen.



Italienische Schönschrecke (Calliptamus italicus)
Italienische Schönschrecke (Calliptamus italicus)



Italienische Schönschrecke, Calliptamus italicus

Sie gehört zu den Knarrschrecken. Diese Familie heißt so, weil ihre Arten auf besondere Weise zirpen. Bei den meisten Heuschrecken sitzen die so genannten "Stridulationsorgane" an den Flügeln oder Beinen. Dabei streicht eine gezähnte Leiste (Schrillleiste) über eine hervorstehende Kante z.B. auf dem Flügel (Schrillkante). Die Familie der Knarrschrecken jedoch erzeugt Laute durch das Aneinanderreiben ihrer seitlich arbeitenden Kiefer ("Zähneknirschen"). Die fein knisternden Töne sind nur in allernächster Nähe (ca. 50 cm) zu hören. Die Art ist durch ihre Färbung in ihrer Umgebung gut getarnt und nur schwer zu entdecken. Auffällig sind die leuchtend roten Schienen der Hinterbeine, die sie eng anlegen und damit verbergen kann.

Die Art ist sehr auf Wärme und Trockenheit angewiesen und lebt nur an sandigen oder felsigen, kaum bewachsenen Stellen. Ab Juli/August bis in den Oktober hinein sind die erwachsenen Tiere zu finden. Noch in den dreißiger Jahren war die Art so häufig, dass sie als Plage bekämpft wurde. Inzwischen ist sie in Österreich und Deutschland durch die Zerstörung ihrer Lebensräume vom Aussterben bedroht und steht auf der Roten Liste!



Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)
Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens)



Blauflügelige Ödlandschrecke, Oedipoda caerulescens

Diese macht ihrem Namen alle Ehre: die Basis der Hinterflügel ist leuchtend blau gefärbt. Die Schrecke selbst ist farblich sehr variabel und nimmt die Farbtöne des Hintergrundes an, auf dem sie sich entwickelt hat. Typisch sind lediglich die hellen Querbinden auf den Vorderflügeln. Die Vorderflügel sind schmal, verstärkt und relativ starr auf ihnen sitzen bei dieser Familie, den Feldheuschrecken, die Schrillkanten. Während das eigentliche Fliegen mit Hilfe der dreieckigen, häutigen Hinterflügeln erfolgt, die bei Ruhe zusammengefaltet unter den Vorderflügeln liegen. Das Zirpen ist bei der Blauflügeligen Ödlandschrecke nicht sehr ausgeprägt. Die Männchen bringen nur kurze, leise Töne unmittelbar vor der Paarung hervor. Beim Landen beschreibt die Fluglinie der Blauflügeligen Ödlandschrecke einen Haken, so dass das Tier zwar während des Fluges deutlich gesehen, bei der Landung aber durch die unerwartete Form seiner Flugbahn nicht verfolgt werden kann und plötzlich verschwunden ist.

Diese Art ist stark an trockene Lebensräume angepasst und lebt auf Trockenrasen, in Steinbrüchen oder Sandgruben. Die Art ernährt sich überwiegend von Gräsern. Sie steht auf der Vorwarnliste der Roten Liste, dass bedeutet Gefährdung droht.



Schmetterlinge


Männchen des Kleinen Schillerfalters (Apatura ilia)
Männchen des Kleinen Schillerfalters (Apatura ilia)



Sterbender Kleiner Schillerfalter (Apatura ilia) von der Unterseite
Sterbender Kleiner Schillerfalter (Apatura ilia) von der Unterseite



Kleiner Schillerfalter, Apatura ilia

Der Kleine Schillerfalter ähnelt dem Großen Schillerfalter, besitzt aber rötliche Augen. Hinsichtlich der Größe kann man den Kleinen Schillerfalter und den Großen Schillerfalter kaum unterscheiden, er erreicht eine Flügelspannweite von 5,5 bis 6 cm. Auf der Oberseite hat er schillernde Strukturfarben.

Der Kleine Schillerfalter fliegt in ein bis zwei Generationen von Ende Mai bis Juli und von Juli oder August bis September.

Zum Lebensraum des Kleinen Schillerfalters zählen Lichtungen und Schneisen in Laubwäldern, an deren Rändern die Futterpflanzen wachsen, jedoch auch bewaldete Flusstäler, insbesondere Flussufer mit Vorkommen der Silberweide (Salix alba). Futterpflanzen der Raupen sind diverse Pappeln und einige Weiden.

Er ist gefährdet durch die Abholzung von Auwäldern, durch Flurbereinigungen, intensiver Landwirtschaft, und Überpopulationen von raupenfressenden Vögeln (vor allem Meisen). Der Kleine Schillerfalter steht auf der Roten Liste (Vorwarnliste)!


Verschollene Tagfalterart nach über 50 Jahren in der Lobau wieder entdeckt!

Im Mai dieses Jahres (2006) gelang der Nachweis einer seit 1952 verschollenen Schmetterlingsart, dem Flockenblumen-Scheckenfalter (Melitaea phoebe), in der Lobau. Näheres auf natur-wien.at. (http://www.natur-wien.at/news/news_261)



Spinnen


Zebra- oder Wespenspinne (Argiope bruennichi)

Zebra- oder Wespenspinne (Argiope bruennichi)
Zebra- oder Wespenspinne (Argiope bruennichi)



Zebra- oder Wespenspinne, Argiope bruennichi

Gelb oder cremeweiß mit schwarzer Zeichnung, Vorderkörper (Carapax) silbrig. Die Männchen sind sehr klein, nur etwa 4 mm lang, das ist ein Drittel der Länge der Weibchen (max. 2 cm Körperlänge, ohne Beine). Zebraspinnen bauen kräftige Netze mit stark verdickten Fäden, die senkrecht zickzackförmig verlaufen und aufgrund ihrer stabilisierenden Wirkung "Stabilimente" genannt werden.

Vorwiegend findet man diese Art auf sonnigem trockenen, wie feuchtem Ödland, warmer feuchter Täler und Auwälder. Ursprünglicher Lebensraum dieser Art dürfte im Mittelmeerraum gewesen sein. Doch im Lauf des 20. Jahrhunderts wanderte sie über die Alpen in den mittel- und nordeuropäischen Raum ein. 1940 gelangte sie nach England. Bis in den süddeutschen Raum ist sie regelmäßig und stellenweise häufig anzutreffen.



Schnecken


Eine Haarschnecke wahrscheinlich Trichia sericea, die Seidige Haarschnecke
Eine Haarschnecke wahrscheinlich Trichia sericea, die Seidige Haarschnecke



Seidige Haarschnecke, Trichia sericea

Die Gattung Trichia (Haarschnecken) gehört zur Familie der Laubschnecken (Hygromiidae). Arten feuchter Biotope sind dünnschalig, bräunlich, oft behaart und meist mit hellem Kielband. In trockenwarmen offenen Biotopen sind die Arten festschalig, glanzlos kalkweiß und meist dunkel gebändert (Lebensformtyp der Heideschnecken).

Die Seidige Haarschnecke, Trichia sericea fällt durch ihre Behaarung auf, wobei die Haare relativ lang und gekrümmt sind. Der Gehäusedurchmesser beträgt maximal 8 mm. Sie kommt in der Krautschicht feuchter Wälder und Gebüsche vor.


einer schönes Bild vom Wasser am Großenzersdorferarm
 

 

 

Am Großenzersdorfer Arm

Ein sehr interessantes Detail:

„Wilderer in der Lobau!“

die eine neue Ausstellung zur Geschichte der Au von Robert Eichert. Nicht die Gier nach Trophäen sondern die blanke Not war es meist, die die verarmte Bevölkerung dazu brachte, als Wilddiebe im damaligen kaiserlichen Jagdgebiet ihr Glück zu versuchen. Wilderei: Ein Armutsphänomen.

http://www.youblisher.com/p/843471-Ausgabe-Maerz-14/ siehe S 18/19

http://www.donauauen.at/?story_id=18432

 Eine super Radiosendung dazu gibt es hier zum nachhören!



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