Unabhängiger gemeinnütziger Verein gegen den Bau jeglicher neuer Hochleistungsstraßen im Nordosten Österreichs, insbesondere der S1 'Lobauautobahn'
 

Aussendungen der Bürgerinitative
 
 
Jänner 2010
 
Neues von der Bürgerinitiative Rettet die Lobau - Natur statt Beton:

1)Einladung zu „Autobahn um welchen Preis ? “ Info- und Diskussionsveranstaltung gegen die geplanten Autobahnen in Wien und Umgebung am kommenden Dienstag 19.1.2010 ab 18 Uhr!  Hier das Ankündigungsflugblatt: http://www.lobau.org/Autobahn+um+welchen+Preis.flugi.doc   Eintritt frei! Für Essen und Getränke ist gesorgt.  Hinkommen und Weiterleiten!

2)Voten gegen die Lobauautobahn! 

Auf der Seite des Bezirksjounals kann diese Woche gegen die Lobauautobahn (S1) gestimmt werden! 
http://www1.bezirksjournal.at/umfrage.html

3)Bemerkenswerter Kurierartikel:
http://www.lobau.org/pdf/Kurierartikel20100108.pdf

4)Die Schnellbahnlinie S 80 die, entsprechend ausgebaut, die ideale Entlastung für die Südosttangente wäre soll im Takt ausgedünnt werden sowie die Haltestellen Lobau, Hausfeldstraße und Hirschstetten geschlossen werden. Das würde noch mehr Leute von der Schiene auf die Straße bringen. (die Schnellbahnverbindung nach Bratislava ist immer noch eingleisig und nicht elektrifiziert dh. auf dem Stand der 60er Jahre!) Während die Asfinag (zu 100 % Eigentum des Bundes) 11,2 Milliarden Schulden machen darf will man uns weiß machen für die S 80 sei kein Geld da.
Protestieren wir dagegen direkt beim Verkehrsministerium (dem sowohl ÖBB als auch Asfinag untersteht):
BMVIT Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie 1030 Wien, Radetzkystraße 2 Telefon: +43 (0) 800 21 53 59 Fax: +43 1 711 62 Durchwahl 65 7498
E-Mail:  servicebuero@bmvit.gv.at
Wir bitte Euch in diesem Zusammenhang die Petition Nein zum Bau der Marchfeldschnellstrasse S 8 unterstützen http://www.bi-marchfeld.at/   Danke!

5)Nächstes Treffen von Rettet die Lobau – Natur statt Beton:
11.2.2010 um 19 Uhr Ort: Pizzeria Valley Rose
Erzherzog-Karlstraße 98a
1220 Wien
Mach mit beim beim Verhindern der Lobauautobahn, treffen wir uns! :)


Herzliche Grüsse

BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton
Tel.: 0676/953 9779 (Jutta Matysek) 

Spenden: PSK 92.168.510, BLZ.60 000



 
 
April 2008
 

Informations- und Diskussionsabend der Bürgerinitiative Rettet die Lobau - Natur statt Beton

 

Im Fadenkreuz des internationalen Transitverkehrs - Was droht uns mit der geplanten A23 Verlängerung quer durch den Bezirk und der S1 Lobauautobahn ?

 

Komm - Es geht um Deine unmittelbare Umgebung.

Was geplant ist, welche Auswirkungen auf Luft & Klima, Grundwasser, private Brunnen und Keller, die Verkehrssituation, Lärmpegel usw. drohen.

 

Wie kann man sich wehren - um das Alles soll es gehen:

 

Wann? Mo, 28.4.2008 um19.00

 

Wo? Gasthaus Seiler, 1220 Wien,

Am Heidjöchl 14 (im Gemeindebau vis a vis Billa) ua. erreichbar mit der Buslinie 23 A oder der Schnellbahn S 80 Station Hausfeldstraße.

 
März 2008
 

 Eine verkehrspolitische Konferenz zu Lobau-Autobahn & Co.

Albert-Schweizer-Haus,

 

1090 Wien, Garnisongasse 14 - 16

 

Dienstag, 4. März 2008, 9:00 bis 14:00 Uhr

09:00 Begrüßung -

09:05 Globaler Klimawandel und lokales Handeln in der Ostregion

Univ. Prof. Dr. Helga KROMP-KOLB (Universität für Bodenkultur Wien)

anschließend Fragen und Diskussion

09:40 Ergebnisse der SUPerNOW

Christian SCHREFEL (Ökobüro)

10:00-10:20 PAUSE mit Kaffee

10:20 Der "Runde Tisch" ein Resumée

Wolfgang REHM (Virus)

10:40 Verkehrsentwicklung im Lichte von S1, A5 & Co.

Univ. Prof. Dr. Thomas MACOUN (Technische Universität Wien)

11:00 Raumplanung im Lichte von S1, A5 & Co.

DI.Christof SCHREMMER(Österreichisches Institut für Raumplanung)

11:20 Fragen an und Diskussion mit den Referenten

-

11:45 PAUSE mit Imbiss

12:15 - 13:45 Podiumsdiskussion

Staatssekretärin Christa KRANZL (angefragt)

Abg. z. NR Dr. Rudolf RADA (angefragt)

GR Mag. Rüdiger MARESCH

Willy MATZKE (ÖAMTC - angefragt)

NGO-Vertreter

Die Teilnahme ist kostenlos

 

 

Im November und Dezember 2006 blockierten UmweltschützerInnen Probebohrungen zur "Lobau-Autobahn". In der Folge kam es zu Gesprächen zwischen Umweltorganisationen und BürgerInitiativen sowie Vertretern der Länder Wien und Niederösterreich und des Bundes über Ansätze einer nachhaltigen Verkehrspolitik. Dieser sogenannte "Runde Tisch" hätte in eine "Verkehrspolitische Konferenz" münden sollen, um die Ergebnisse des Runden Tisches zu präsentieren, diskutieren und ggf. politisch abzusegnen. Der Runde Tisch wurde von den NGOs beendet, weil von den Gesprächspartnern der NGOs die Arbeit an den vereinbarten Themen verweigert wurde und fundamentale Prinzipien der fairen Zusammenarbeit nicht eingehalten wurden. Aufgrund der unverändert hohen Dringlichkeit einer klimavertäglichen Raumplanungs- und Verkehrspolitik, haben sich die UmweltschützerInnen entschlossen, selbst eine "Verkehrspolitische Konferenz" zu veranstalten.

Programmfolder  download -> http://www.lobau.org/pdf/KRVProgramm2.pdf



 

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November 2007

Zum Klimaaktionstag

Warn- und Informationscamp in Stopfenreuth Sa 8.12. ab 12 Uhr bis So 9.12. um 17:00 Uhr.

Der 8 Dezember ist weltweiter Klimaschutztag und in Österreich seit Jahren Hainburgfeiertag. Beides passt nicht nur terminlich, sondern auch thematisch zusammen:

 

Wir verlangen Klimaschutzpolitik die diesen Namen auch verdient!

Österreichs Klimapolitik hat bisher versagt, dringend notwendige Maßnahmen im Verkehrs- und Energiebereich zu setzen: Einhaltung des Kyotozieles, keine neuen Autobahnen, Kostenwahrheit im Verkehr, Verstärkter Ausbau des Bahn- und Fahrradwegnetzes, Transitverkehrsvermeidung, Öffi Ausbau, nachfrageseitige Maßnahmen, Wegekosten, Kerosinbesteuerung, Reform des Ökostromgesetz, Ökologisierung der Raumordnung, Einhaltung von Natura 2000 sowie Fauna- und Florahabitatrichtlinie ...

Stattdessen soll mit "Alibi-Aktionen" Aktivität vorgetäuscht werden:

Es wird versucht geplante Transitautobahnen wie die S1, S2, A5, Marchfeldschnellstraße, Donaubrücke Traismauer usw. als Entlastung für verkehrsgeplagte Ortskerne zu verkaufen. (diese würden genau das Gegenteil bewirken)

Mit sog. "Umweltverträglichkeitsprüfungen" legalisiert man auch in Feinstaub- und Stickoxidsanierungsbieten neue Transitautobahnen und gibt sich den Schein der Bürgernähe (macht es Bürgern aber auf jede nur erdenkliche Weise unmöglich wirklich etwas zu verändern).

Unter dem Deckmantel einer "klimafreundlichen Schifffahrt" soll mit teils kontraproduktiven Baumaßnahmen die Donau umgestaltet werden -in der geplanten Form verkehrspolitisch wirkungslos und langfristig nachteilig für Donauauen und Grundwasser.

Unter dem Schlagwort "Donaukraftwerk Hainburg für den Klimaschutz" versuchten im heurigen Jahr Vertreter von Wirtschaft, Politik und der Regulierungsbehörde E-Control (zuletzt am 15.11.) Stimmung für ein Donaukraftwerk Hainburg zu machen - energiepolitisch sinnlos, für die Auen tödlich und ein Angriff auf das Symbol für den bisher größten Erfolg der Umweltbewegung.

Anreise:

Schnellbahn S7: stündlich von Landstraße/ Bahnhof Wien Mitte (Abfahrt jeweils um 56) bis Bad Deutsch Altenburg von dort zu Fuss nach Stopfenreuth (ca 3,5 km) - Zusteigemöglichkeit auch in Floridsdorf, Handelskai (U6), Wien Nord (U1), Rennweg. Ob wir einen Transfer von Altenburg nach Stopfenreuth organisieren können ist noch offen.

Der Postbus von Kagran bis Ortszentrum Stopfenreuth (verkehrt Wien Kagran Westseite nach Stopfenreuth Ortsmitte 9.30 Abfahrt (Ankunft 10.44) bzw. 12.45 (Ankunft 14 Uhr) Busnummer: 391)

Rad: Donauradweg bis Stopfenreuth

Programm: Infoaustausch, geführte "Themen"wanderungen, unplugged Musik am Lagerfeuer, und am wichtigsten: Einfach dabei sein!

Wir werden warmes Essen und Getränke herrichten, empfehlen aber sich selbst auch etwas mitzunehmen da wir nicht wissen wie viele Leute kommen werden. Weiters wäre gut mitzuhaben: Warme, wetterfeste Kleidung und Schuhe, Handschuhe, Kopfbedeckung, Zelt, Isomatte, Schlafsack, Decken, gefüllte Thermosflaschen, Verpflegung, Campinggeschirr, Taschenlampe, gute Laune.



 

 

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Februar 2007

Nach wochenlanger Aubesetzung endlich runder Tisch Verkehrspolitik !

Liebe Freunde und Freundinnen der Lobau!

Während 1 1/2 Monaten Mahnwache in der Lobau ist gelungen, was in den 3 Jahren Arbeit vorher nicht möglich war: Durch das wochenlange Stoppen der Asfinag-Probebohrungen im Nationalparkgebiet konnten die sieben geplanten Transitschneisen und die 10 Mrd. Schulden der Asfinag öffentlich thematisiert werden.

Nachdem man uns, an der Mahnwache beteiligte, als ausländische Berufsdemonstranten verleumdete und mit Existenz gefährdend hohen Klagen bedrohte, ja sogar das Gespräch mit uns verweigerte, scheint die Vernunft gesiegt zu haben. Es wird einen runden Tisch geben, der eine Verkehrskonferenz vorbereiten soll.
Text der Vereinbarung : Vereinbarung runder Tisch
- Beginn der Gespräche schon in den nächsten Wochen
- Beteiligt sind Bürgerinitiativen, Umweltschutzorganisationen, hochrangige Vertreter des Bundes und der Länder Wien und Niederösterreich
- Überdenken der Verkehrspolitik in der Ostregion anhand konkreter Projekte (Schiene und Straße)
- Klimaschutz und Schadstoffreduktion sollen ernst zu nehmende Ziele der Verkehrspolitik werden
 

Sollte sich dieser Runde Tisch als Farce erweisen, werden wir gemeinsam weitere Aktionen starten!

Wir wollen Euch allen, die diesen Erfolg möglich gemacht haben, herzlich danken! Ihr wart wirklich großartig!
Der Widerstand geht weiter!
 

Eure Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“
www.lobau.org
natur-statt-beton@chello.at
Spendenkonto: PSK 92.168.510 , BLZ 60 000


 


 

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September 2006

Liebe Freunde der Lobau!

1. Wir haben gegen die Trassenverordnung der S2 Klage beim Verfassungsgerichtshof eingereicht.

Fast 2 Jahre lang sind wir als Bürgerinitiative mit der Umweltverträglichkeitsprüfung der S2 beschäftigt. Alle unsere Einwände und Bedenken wurden einfach ignoriert. Deshalb gab es für uns keine andere Möglichkeit mehr als beim VfGH eine Klage einzubringen.

Die Umweltverträglichkeitsprüfung hat sich jedenfalls als totale Farce entpuppt, bei der es nur darum geht ein Projekt unbedingt durchzupeitschen. Die Tatsache, daß der Verkehrsminister entscheidet ob es umweltverträglich ist oder nicht, ist sicher gut für die Asfinag, aber eine Katastrophe für den Umwelt- und Gesundheitsschutz.

Dieses Spinnennetz aus geplanten Transitschneisen muss als Ganzes verhindert werden. Denn jedes Einzelteil wird als Rechtfertigung für das nächste verwendet usw. Die geplante Transitschneise S2 bedroht Süßenbrunn und Aderklaa. (der projektierte Knoten mit der Nord-Süd Transitschneise S1 wäre größer als der Ort Süßenbrunn selbst). Die Trassenverordnung der S2 ist schon erlassen. Gegen diese haben jetzt beim VfGH geklagt! Beantragt, dass die Trassenverordnung der S2 zur Gänze als gesetzeswidrig aufzuheben ist. (Gründe siehe unten) Ähnliche Klagen sind auch gegen die S1 in Vorbereitung.
Wir wollen ALLE rechtlichen Möglichkeiten gegen die drohenden Transitschneisen ausschöpfen. Solche Klagen kosten eine ganze Menge. Deshalb bitten wir um Spenden auf unser Konto
PSK 92.168.510, BLZ.60 000
BIC:OPSKATWW IBAN: AT 746 000 000 092 168 510


2. Wir machen ein Benefizkonzert:
Rettet die Lobau - Konzert mit Infotisch, Photoausstellung, warmes Buffet (gegen Spende)
am Sa 16.Sept. 2006 ab 19:00
21:00 - 23:00 POrTier - REGGAE alternative
Nach der Livemusik: Dj-Line - open end
Im "venster99"
Wien, Währinger Gürtel Stadtbahnbögen 99 / 100
Eintritt frei!

Erreichbar mit:
U6, 43, N43 ca. 100m von Station "Alserstrasse" Richtung Michelbeuern
Kommt doch alle !


Weitere Infos zur Klage:

Auf 30 Seiten Klagsschrift wurden folgende Rechtsverletzungen geltend gemacht:

Das Vorhaben ist nicht naturverträglich im Sinne der Vogelschutz- und FFHRichtlinie. Es geht um folgende Tiere:
Rohrdommel, Zwergrohrdommel, Weißstorch, Schwarzspecht, Schwarzstirnwürger, Blutspecht, Ziegenmelker, Wachtel, Teichhuhn, Turteltaube, Höckerschwan, Stockente, Reiherente, Lachmöwe, Ringeltaube, Dohle, Elster, Saatkrähe, Rabenkrähe, Rebhuhn, Blässhuhn, Wechselkröte, Laubfrosch, Springfrosch, Kleiner Teichfrosch, Zauneidechse und Schlingnatter.
Die S2 bedroht ein schutzwürdiges Gebiet nach „Natura 2000“ (Bahnhof Breitenlee).

Weiters:
Das Vorhaben ist nicht umweltverträglich im Sinne des UVP-G (Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetz).
Fundamentale Verfahrensgrundsätze wurden außer Acht gelassen, insbesondere dass o die Verordnung bezüglich des gegenständlichen Vorhabens nur nach Durchführung einer ordnungsgemäßen Umweltverträglichkeitsprüfung erlassen werden darf (§§ 24 iVm 23a UVP-G iVm § 4 BStG),
o im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung im Falle des Vorliegens eines – ausgewiesenen oder nicht ausgewiesenen – besonderen Schutzgebiets nach der Vogelschutz- bzw. der FFH-Richtlinie die besonderen Schutzmaßstäbe der Richtlinien im Rahmen der Untersuchung zu berücksichtigen sind,
o als Sachverständige nur Personen mit der entsprechenden Befugnis bei gezogen werden dürfen.
o der Stand der Technik bei den jeweiligen Gutachten zu berücksichtigen ist (Der Berechnung der Aus-/Wechsel- und Summenwirkungen liegt eine falsche Basis zugrunde. Bei den Luftschadstoffen wurde nicht der Stand der Technik im Sinne der einschlägigen wissenschaftlichen Erkenntnisse herangezogen),
o die gemeinschaftsrechtlichen Vorgaben der UVP-RL einzuhalten sind, wobei im konkreten Fall bereits die neu eingeführten Bestimmungen der Öffentlichkeits¬beteiligungsrichtlinie anzuwenden sind, und
o die Verordnung nur nach Prüfung der Wirtschaftlichkeit erlassen werden darf (das Vorhaben ist nicht wirtschaftlich bzw. wurde die Wirtschaftlichkeit nicht ausreichend geprüft.)

Und: Das Vorhaben überschreitet die Luftgrenzwerte. Unzumutbare Belästigungen bzw. erhebliche Belastungen durch Lärm können nicht ausgeschlossen werden.


Nicht nur auf rechtlicher Ebene:

Der Widerstand geht weiter! Gemeinsam gegen Transit!

Ihre Bürgerinitiative "Rettet die Lobau – Natur statt Beton"

www.lobau.org

 

 

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Mai 2006

,,Protest - Radfahrt"

Liebe Freunde!


Wir laden ein, zu einer guten Möglichkeit sich zu informieren und die bedrohten Gebiete vor Ort anzusehen. Umweltfreundlich und gesund unterwegs:

Bei der Protest-Radfahrt entlang des geplanten Autobahnringes Lobau-Korneuburg!

Am: Samstag, 13. Mai 2006, ab 10:00 Uhr radeln wir entlang jenes geplanten Autobahnringes, der laut ASFINAG mehr als 1,8 Milliarden Euro kosten würde, nämlich auf dem Abschnitt zwischen Lobau und Korneuburg. Die Protest-Radfahrt wird gemeinsam mit GLOBAL 2000 und zahlreichen anderen UmweltschützerInnen veranstaltet.

Route und Fahrplan:

Treffpunkt: 10:00 Uhr, Schnellbahnstation „Lobau“, Abfahrt: 10:20 Uhr

Dann geht es entlang der Raffineriestraße bis zur Lobgrundstraße und weiter durch die Lobau, beim Lobaumuseum vorbei, nach Groß-Enzersdorf. Wir fahren dabei entlang der geplanten Trasse der berüchtigten Lobau-Autobahn.

Ankunft in Groß Enzersdorf: ca. 11:00 Uhr. kurzes Treffen mit der Bürgerinitiative Groß Enzersdorf), ca. 11:30 Uhr Weiterfahrt entlang der Wiener Stadtgrenze – Neueßling – Invalidensiedlung - „Breitenleer Bahnhof“ (S2-Trasse) – Süßenbrunn.

12:30 bis 13:30 Uhr: Mittagspause am Süßenbrunner Platz (Knoten S1 mit verlängerter S2), dann weiter über Kapellerfeld und Seyring nach Eibesbrunn (Knoten S1 mit Nordautobahn), von dort entlang des Radweges bis zur ehemalige Bahnstation „Königsbrunn -Enzersfeld“, dann Straße westwärts nach Königsbrunn, über den Tobelberg (Tradenberg-Tunnel) und Stetten zum Bahnhof Korneuburg. Ankunft ca. 16:00 Uhr.



Gesamtlänge: ca. 46 km. Wem das zu anstrengend wird, der kann die Tour auch bei den Schnellbahnstationen „Süßenbrunn“ (nach ca.23 km), „Kapellerfeld“ oder „Seyring“ beenden.



Zum Treffpunkt Schnellbahnstation Lobau gelangt man entweder mit dem Fahrrad direkt oder mit der Bahn. Folgende Züge stehen zur Verfügung:

R 2566
S 80
RSB 8

Weitere Informationen: GLOBAL 2000, Heinz Högelsberger 812 57 30


Weil wir festgestellt haben, dass immer noch zu Wenige über die geplanten Transitautobahnen Bescheid wissen, werden wir jetzt jede Woche einen Informationsstand abhalten. Wir bräuchten dabei dringend noch personelle Unterstützung. Bitte komm hin, hilf mit! Ort und Zeit auf www.lobau.org oder direkt unter 0676/9539779. Es hilft uns auch, wenn Du uns Ideen für geeignete Orte (oder Veranstaltungen) wo viele Leute vorbeikommen zukommen lässt.



Die unerfreuliche Nachricht:

Lobauautobahnunterlagen liegen zur öffentlichen Einsicht auf: Innerhalb der 6 wöchigen Auflagefrist können von jedem/r schriftlich Äußerungen bei den angeführten Gemeinden eingebracht werden.


Wie es Menschen die Arbeiten müssen oder Kinder bzw. pflegebedürftige Angehörige haben schaffen sollen während der Magistrats Amtsstunden tausende Seiten Papier durchzuackern bleibt schleierhaft. Das Verkehrsministerium schreibt nur eine kleine Notiz in die Wiener Zeitung und im Kurier…


Das Vorprojekt samt den § 14-Plänen für den Abschnitt „Schwechat–Ölhafen–Süßenbrunn“ der S 1 kann mensch sich über sechs Wochen öffentlich ansehen:

3. Mai 2006 bis einschließlich 14. Juni 2006.

Wo:

im Magistrat der Stadt Wien (MA 18), Rathausstraße 14-16, 1082 Wien, dem Magistratischen Bezirksamt für den 11. Bezirk, Enkplatz 2, 1110 Wien, dem Magistratischen Bezirksamt für den 22. Bezirk, Schrödingerplatz 1, 1229 Wien, der Gemeinde Aderklaa, 2232 Aderklaa 12, der Stadtgemeinde Groß-Enzersdorf, Rathausstraße 5, 2301 Groß-Enzersdorf, der Gemeinde Raasdorf, Bahnstraße 5, 2281 Raasdorf, und der Stadtgemeinde Schwechat, Rathausplatz 9, 2320 Schwechat.

….und glaubt damit genug getan zu haben.


Unter Bürger BETEILIGUNG stellen wir uns etwas anderes vor -


Meint Eure

Bürgerinitiative „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“

www.lobau.org

natur-statt-beton@chello.at


Spenden für unseren Widerstand gegen die geplanten Transitschneisen erbeten: PSK 92.168.510, BLZ 60000
BIC: OPSKATWW
IBAN: AT 746 000 000 092 168 510


Vielen Dank!

Bitte leite die Aussendungen an interessierte Menschen/Gruppen aus deinem Bekanntenkreis weiter.
 

 

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April 2006

,,Die Straße gehört uns allen!"

,,Die Straße gehört uns allen!"

Unter diesem Motto gibt es zur Eröffnung der S1-Süd am 23. April ein Fest auf der Autobahn.

Reichlich makaber, Angesichts der Tatsache, das Feinstaub die 3. Häufigste Todesursache in Österreich ist!
Sowohl Fitnesslauf als auch Gesundheitscheck stehen auf dem Programm!


Sonntag, 23. April 2006
(10 -16 Uhr) unser Treffpunkt - wird noch auf der Homepage
oder unter 0676/ 9539779 bekannt gegeben -
auf der S1-Süd, Anschlussstelle Rothneusiedel



Merke:

Die EU zwingt niemanden Straßen zu bauen, sie zwingt uns lediglich, diese für den Transit frei zu geben, sobald sie da sind. Brenner und Co dürften dafür ein ausreichendes Beispiel sein.

Deshalb...      Nein zu TEN25

Die S-Bahn, die wirklich zur Entlastung der Südosttangente beitragen würde, fährt nur noch alle 20 min., ihr Ausbau hat sich wieder verzögert. Die S1-Süd dagegen ist schon 8 Monate früher als geplant fertig. Es ist eben alles möglich, wenn die Politik nur will.
Um Asfinag, Gorbach und Co zu zeigen, wie "toll" wir ihre Pläne, ihre Politik und ihr Fest finden, laden wir euch alle ein, am Sonntag den 23. 4. gemeinsam unsere Meinung kund zu tun!


Es wird um angemessene Kleidung und Utensilien gebeten, schließlich sollte man erkennen, dass ihr nicht zum Fanclub der Autobahnlobby gehört. (z.B. Leichenoutfit, Feinstaubmasken, Trauerkleidung, Transparente...)


Genauere Zeitangaben (um Mittag herum), sowie Anfahrtspläne gibt es so bald wie möglich auf unserer Homepage. www.lobau.org
Wir freuen uns auf euer zahlreiches Kommen!


Leite diese Mail weiter! Komm mit all deinen Freunden!


Gegen noch mehr Ruß im Hirn!
Lg, Bürgerinitiative Rettet die Lobau - Natur statt Beton

www.lobau.org
natur-statt-beton@chello.at

Spendenkonto: PSK 92.168.510, BLZ 60000
BIC: OPSKATWW
IBAN: AT 746 000 000 092 168 510



P.s.: Es ist erfreulich, dass laut einer Umfrage der Asfinag, fast doppelt so viele Menschen ihre Informationen von Bürgerinitiativen beziehen, als von der Asfinag selbst.
 

 

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März 2006

Feinstaub - Transitautobahnen - PolitikerInnen

Über 300.000 Tote in Europa jedes Jahr, davon über 5.000 Österreicher.

Nein, es ist kein Tsunami und auch die Vogelgrippe ist nicht schuld. PM10 ist der Täter - besser bekannt unter Feinstaub. Die durchschnittliche Lebenserwartung wird durch die Feinstaubbelastung enorm verringert. ( um 17 Monate in Graz, 14 in Linz und um 12 Monate in Wien) Unzählige Milliarden feinste Partikel schweben in der Luft und verursachen Krankheit und Tod. So klein, dass sie bis in die hintersten Winkel der Lunge vordringen, in die Blutbahn gelangen und sogar den Weg ins Gehirn finden und dort abgelagert werden. Was diese Teilchen im Gehirn bewirken ist noch nicht ausreichend erforscht, aber allzu gesund werden z.B. Verbrennungsrückstände von Diesel im Gehirn eher nicht sein.

Bekannt ist, dass PM10 der Auslöser für Atemwegs- und Lungenerkrankungen ist und auch Herz-Kreislauferkrankungen verursacht.

Auch die Grenzwerte für Stickoxide werden in Wien laufend überschritten. Dies verschärft das Problem noch zusätzlich, da diese als Vorläufersubstanz von Feinstaub und bodennahem Ozon auch noch für Atem- und Kreislaufbeschwerden sowie für Reizungen der Augen und Schleimhäute verantwortlich sind.



Die zulässigen 30 Überschreitungen des Tagesmittelwertes von 50µg/m³ pro Jahr - viele Mediziner halten diesen Grenzwert für zu hoch - werden jedes Jahr deutlich überschritten.

In Wien gab es dieses Jahr bis 23.März schon 44 Überschreitungen.

Wie reagieren die Verantwortlichen?

Die Stadt Wien lobt sich immer wie schnell der Streusplitt geräumt wird und außerdem weist sie immer darauf hin, dass ja 75% des Feinstaubs in Wien importiert sind.

Es überrascht etwas, dass gerade dann, wenn fast kein Luftaustausch stattfindet, die höchsten Feinstaubwerte in Wien gemessen werden. Möglicherweise vergisst Umweltstadträtin Sima immer darauf hinzuweisen, dass viel mehr Wiener PM10 vom Wind exportiert wird verglichen mit dem, was er uns an fremden Feinstaub beschert. Vieles deutet auch darauf hin, dass der von den Wiener Stadtautobahnen verursachte Feinstaub dem Importierten zugerechnet wurde. Auch wenn natürlich Autobahnen dem Bund und nicht der Stadt unterstehen wäre dies doch eine sehr schönfärberische Art der Berechnung.

Für mehr als 50% der Wiener Feinstaubbelastung ist der Verkehr der Verursacher.

Ansonsten wird von der Stadtregierung darauf hingewiesen, der Bund sei zuständig und müsse etwas unternehmen.



Umweltminister Pröll weist immer darauf hin, die Landeshauptleute seien zuständig.

Reduktionen gibt es bei den Emissionen der Industrie, welche jedoch mit den Steigerungen beim Verkehr nicht mithalten können. Den Plänen seines Kollegen im BMVIT, Ostösterreich mit Transitautobahnen zu segnen und Tempo 160, hat er leider nichts entgegen zu setzten.

An den Autobahnplänen seines Onkels Erwin möchte er vermutlich auch nichts Negatives sehen.



Verkehrsminister Gorbach verfällt wie schon oben erwähnt in 160km/h und Transitautobahnwahn.

Er erfreut sich verständlicher weise auch immer an der sinkenden Zahl an Verkehrstoten.

Das leider siebenmal mehr Personen an, hauptsächlich vom Verkehr verursachten, Luftschadstoffen sterben muss ihm als Verkehrsminister ja keine schlaflosen Nächte bereiten.

Nicht nur für Autobahnen, sondern auch für die Bahn ist er zuständig. Auch hier gibt es Erfolge zu vermelden - immer mehr Parteifreunde konnten hier mit schönen Posten versorgt werden.

Der Güterverkehr auf der Schiene in Österreich sinkt jedes Jahr weiter. Immer mehr rollt auf der Straße ( 65 % Straße zu 35 % Schiene ). In der Schweiz ist es umgekehrt.

55% der Österreicher wünschen sich bessere Bahn und Bus Verbindungen.



Die Gesundheitsministerin - wie war doch gleich ihr Name? - sagt zum Feinstaub . nichts!?

Haben sie etwas von der Gesundheitsministerin zu dem Thema gehört?



Bürgermeister Häupl und ganz besonders LH Pröll wollen sich an vielen neuen Autobahnen erfreuen. Immer eine gute Gelegenheit für einen medienwirksamen Spatenstich oder feierliches Bändchen schneiden zur Eröffnung eines Teilstücks.

Wien und immer größere Teile Niederösterreichs sind Feinstaubsanierungsgebiet.

Geplant sind die A5 (Nordautobahn), die S1 (Wien Umfahrung), S2 Verlängerung, Marchfeldautobahn, Traisental-Schnellstraße, Weinviertler-Schnellstraße und die Donauquerung in Traismauer. Einige davon sollen TEN (Trans Europäische Netze) Strecken werden. Ein wahrer Segen für die Frächter- und Straßenbaulobby.



Die NÖ Maßnahmen gegen Feinstaub sollen eine Reduktion um 40 Tonnen bringen.

Die geplanten neuen Autobahnen würden deutlich mehr als 200 Tonnen zusätzlichen Feinstaub verursachen.



Fast schon unglaublich erscheint es, dass trotzdem jeder eingereichte Autobahnabschnitt bei der Umweltverträglichkeitsprüfung genehmigt wird. Unsere Bürgerinitiative hatte bei 3 Abschnitten Parteienstellung (S2, S1-Ost und S1 West) und zerpflückte viele der UVP Unterlagen.

Die UVP Behörde zeigte sich unseren Argumenten gegenüber leider nicht sehr empfänglich und so wurden mittlerweile 2 der Abschnitte bereits von BM Gorbach genehmigt.

Das die UVP Behörde im BMVIT angesiedelt ist und jenem BM Gorbach untersteht, welcher gerne ein Blaulicht auf seiner Dienstlimousine hätte und 160km/h auf Autobahnen fährt, erleichtert das Leben von Bürgerinitiativen sicher auch nicht gerade.



Aber noch ist nichts entschieden. Wir werden Klage beim VfGH einbringen und vertrauen darauf, dass sich dieser der Rechtsauffassung von BM Gorbach nicht anschließen wird.

Bitte unterstützen sie uns weiterhin mit Unterschriften, wenn möglich auch Geldspenden für unsere Klagen, und vor allem machen sie Druck bei den zuständigen Politikern.



Einen Kurzfilm von unserer Aktion auf der B8 sowie die aktuellen Autobahnpläne und sonstige Informationen finden sie auf unserer Homepage : www.lobau.org



Mit freundlichen Grüßen

Stefan Wirius

BI "Rettet die Lobau - Natur statt Beton"

www.lobau.org

natur-statt-beton@chello.at

Spendenkonto: PSK 92.168.510 , BLZ 60 000

 

 

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Dezember 2005

„Transitautobahn S1:
Alptraum für Gesundheit und Umwelt“

Liebe Freundinnen und Freunde:

Fast 14 000 Unterschriften haben wir gemeinsam bereits gesammelt!

Vielen Dank Euch allen!

Bitte unterstützt uns weiterhin, wir müssen für jedes Autobahnteilstück extra einen Stapel bei der Behörde vorlegen. Damit wir bei den div. Verfahren auch Parteienstellung haben. Sprich: Überhaupt mitreden dürfen. Vorlagen gibt's zum downloaden auf unserer Homepage www.lobau.org.

Für die S1 West fand von 12 bis 14 Dezember die öffentliche Erörterung im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) statt. Die S1 West ist geplant als Verbindungsautobahn zwischen der A22 bei Korneuburg und der geplanten TEN Strecke Nr. 25. (Einmündung im Mega-Knoten Eibesbrunn).
TEN (Trans European Network) sind von der EU geförderte internationale Transitrouten. Diese unterliegen de facto nicht der nationalen Straßenverkehrsordnung. Z.B.: können keine Fahrverbote erlassen werden, siehe aktueller Fall in Tirol. Was die EU sonst noch vor hat auf "ihren" TEN Strecken:
- Erlaubnis von LKW Sonn- und Feiertagsverkehr
- Erhöhung des LKW Tonnagelimits von derzeit 40 auf 44-50 Tonnen
- Begrenzung der (bereits jetzt völlig unzureichenden) Kontrolldichte (d.h. es dürfen statt bis zu 10% nur noch höchstens 0,1% bis 1% der LKW zu Kontrollzwecken angehalten werden)
- Erleichterungen für Gefahrenguttransporte werden überlegt.
- Es gibt sogar den Plan der EU Kommission, die verfassungsmäßigen
Grundrechte wie Versammlungs- und Demonstrationsrecht auf TEN Strecken einzuschränken: Um Kundgebungen von Transitgegnern zu verbieten.

Um diese unpopulären Maßnahmen durchzubringen, wird hierzulande die geplante TEN Strecke Nr. 25 auch nicht als das propagiert, was sie ist: Eine Nord-Süd Transitstrecke von der polnischen Ostseehafenstadt Gdansk(Danzig) über Katowice, Brünn

bis nach Wien (und in weiterer Folge bis ans Mittelmeer). Es wird versucht der Bevölkerung die TEN Nr.25 scheibchenweise schmackhaft zu machen- getarnt als "Ortsumfahrungen" und "Ring um Wien". Als solche natürlich völlig überdimensioniert, zerlegt man die Transitautobahn in lauter kleine Teilstücke, welche einzeln genehmigt werden: Zuerst ein Teil der A5 der Nordautobahn, welche die B7 mit Verkehr überschwemmen würde. Dann S1 Ost und die S2, wodurch der Verkehr in die Südosttangente geleitet werden soll, damit dort alles noch mehr staut und die S1-Lobau Querung politisch durchsetzbar wird.

Wie bei der UVP Erörterung die Rechte von Bürgerinitiativen mißachtet werden! Ein paar Beispiele von vielen: Am 1. Tag verweigerten die Behörde (BMVIT) und die Asfinag der Bürgerinitiative jegliche Auskunft, welcher Teil der geplanten Autobahn TEN Strecke sei.

2.Tag: Obwohl in jedem UVP-Teilgutachten die S1 West als TEN Strecke bezeichnet wird, sagte uns der Gutachter für Luft und Klima dies sei nicht so, denn jetzt wäre die S2 TEN Strecke, bis die S1 Lobauquerung fertig sei.

Der Tenor der Behörde war: Ob die S1 West Teil der Transeuropäischen Transit Netze sei habe mit der Umweltverträglichkeitsprüfung nichts zu tun, und dürfe damit hier nicht besprochen werden.

Um auch dort, wo die Feinstaubbelastung jetzt schon die zulässigen Grenzwerte übersteigt, neue Autobahnen bauen zu können, bedient man sich eines Tricks: Die Schadstoffbelastung wird für jedes der vielen Teilstücke einzeln ausgewiesen, wodurch versucht wird die ungleich höhere Gesamtbelastung durch das gesamte Autobahnnetz zu verschleiern. Rechnet man die Schadstoffe der einzelnen geplanten Autobahnteilstücke zusammen, kommt es zu einer dramatischen Zunahme von Luftschadstoffen!

Die integrative Gesamtbewertung der UVP kommt zu dem Ergebnis, dass die Autobahn fast nur

Verschlechterungen bringen würde! 2 positive, 96 nachteilige und 9 wesentliche nachteilige Auswirkungen werden Angeführt!!

Unfassbar für uns, dass die Asfinag nach einer solchen Beurteilung ihre S1 West -Transitautobahn laut Presseaussendung "in der Zielgeraden" sieht.

Die Erörterung fand in einer Volkschule statt. Hr.Schwarz, (ob im Auftrag der Asfinag oder des Landes Niederösterreich, war für Anwesende nicht ersichtlich) nützte eine Pause um vor zwei Schulkassen eine halbstündige Proautobahn Werbeveranstaltung zu inszenieren. (mit der Schulleiterin nicht so ausgemacht) Die Vorsitzende der Erörterung Dr. Rose lies ihn trotz Protest der Bürgerinitiativen gewähren. Autobahngegner durften nicht ans Mikrofon. Das ist Manipulation von Minderjährigen! Wir überlegen Beschwerde bei den zuständigen Ministerien und dem Landeschulrat einzulegen.

Die Erfahrung aus den letzten 3 Umweltverträglichkeitsprüfungen haben gezeigt, das diese immer mehr zur Farce verkommen. Wir müssen um jede Minute Redezeit kämpfen. Das Wortprotokoll wird zensuriert, dem Ministerium unangenehme Passagen einfach weggelassen. Fragen und Stellungnahmen, die der Behörde nicht in den Kram passen, werden abgewürgt. In Österreich hat noch nie eine UVP eine Autobahn verhindert. Wenn man das miterlebt, wundert man sich nicht mehr darüber.

Aber wir wollen alle rechtlichen und sonstigen Möglichkeiten nützen um diese Transitschneise durch Ostösterreich zu verhindern.

Bitte helft uns dabei. Kommt zu unserem Treff jeden zweiten Mittwoch im Monat ins Cafe Hummel 19 Uhr Asperner Siegesplatz im 22.Bezirk (nächster ist am 11.Jänner).

Da wir für die kommenden Klagen einen Anwalt benötigen, sind wir auf Eure Spenden angewiesen - PSK: 92.168.510, BLZ 60 000

Nur gemeinsam haben wir eine Chance gegen den Transitwahnsinn.

Ein schönes 2006 ohne Transithölle wünscht Euch
Jutta Matysek
 

 

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Die Zahl der Autobahngegner wächst!

Liebe Freundinnen und Freunde:

Die Zahl der Autobahngegner wächst. Wir, Bürgerinitiative "Rettet die Lobau - Natur statt Beton", arbeitet eng mit anderen überparteilichen Bürgerinitiativen und Umweltschutzorganisationen zusammen. Gemeinsam wollten wir, was in Tirol jedes Jahr gemacht wird, eine Autobahn, unter der die ganze Region leidet, für mehrere Stunden blockieren. Dann erreichte uns folgendes Mail von unserem Freund vor Ort:

  • Die Autobahnblockade auf der A21 wurde behördlich untersagt!

     
  • NÖ Bürger haben weniger Rechte als Tiroler - man fühlt sich als Bürger 2.Klasse. Ein Rückschritt zum Schaden der direkten Anrainer, der Menschen in den Sanierungsgebieten, der Natur.

     
  • Nach Auskunft der BH Mödling untersagt


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    Medieninhaberin: Initiative "Rettet-die-Lobau", Jutta Matysek, Polletstraße 46, 1220 Wien
    Ansprechperson: Jutta Matysek, Tel.: +436769539779, natur-statt-beton@lobau.org
    Ansprechperson: Stefan Wirius, Tel.: +436643544911, natur-statt-beton@chello.at
    Spendenkonto: PSK 92.168.510, BLZ 60 000