Unabhängiger gemeinnütziger Verein gegen den Bau jeglicher neuer Hochleistungsstraßen im Nordosten Österreichs, insbesondere der S1 'Lobauautobahn'
 

     

Einige Berichte und Fotos von Aktionen:

 
 

"Stadtstraße Aspern – Transitachse im Herzen der Donaustadt"

 Am Dienstag, 23. Juni 2015 fand in der Kirche St. Claret, Quadenstraße 53 in der Donaustadt ein gut besuchter ExpertInnen-Abend zur Stadtstraße Aspern Hirschstetten statt. Ausgewiesene Fachleute beschrieben die Gefahren, die durch die Transitschneise durch die Donaustadt drohen, gaben Tips zur UVP und zeigten verträgliche Alternativen auf.

Neben VertreterInnen der im BürgerInnen Netzwerk Verkehrsregion Wien – NÖ / Nordost (BNWN) organisierten Bürgerinitiativen wiesen die ExpertInnen Dr. Regina Rath-Wacenosky, die Leiterin des Bereichs Palliativmedizin und Neuropulmologie an der Kinder- und Jugendabteilung des Landesklinikum Mödling, Dr. Hanns Moshanner von der Medizinuniversität Wien, ein national wie international angesehener Experte für Klima und Luftqualität, Dr. Harald Frey vom Institut für Verkehrswissenschaften im Forschungsbereich “Verkehrsplanung und Verkehrstechnik” an der TU Wien und Dr. Johann Raunikar, pensionierter Richter und renommiertester Experte für die Umweltverträglichkeitsverfahren (UVP) auf die umfangreichen Gefahren durch die Stadtstraße Aspern für Gesundheit und Lebensqualität hin. Anschließend meldeten sich viele TeilnehmerInnen zu Wort und sprachen sich einhellig gegen die Stadtstraße aus. Die zentrale Frage, die im Raum stehen blieb, war die nach der besten Strategie zur Verhinderung dieser unnötigen Transitschneise."

 

 300 TeilnehmerInnen, kompetente Vortragende, tolles Ausstellungsmaterial: Gratulation dem BNWN für die gelungene Veranstaltung!

 Hier eine 57min Radio Orange OpenUp Sendung zu dieser Veranstaltung: "Damit Wien nicht unter die Räder kommt..."

 
 

"Verkehrshölle Eßling"

 PRESSEAUSSENDUNG zur gemeinsamen Veranstaltung "" des BNWN und des Wr. Forum:

"Verkehrshölle Eßling

Aktuelle Erkenntnisse der Verkehrswissenschaft verlangen eine neue
Verkehrspolitik.
60 TeilnehmerInnen haben sich am 16. Juni 2015 in Essling, Wien 22, eingefunden zur Informations- und Diskussionsveranstaltung des „BürgerInnen Netzwerks Verkehrsregion Wien-NÖ-Nordost“ mit mit der Initiative „Lebensraum Eßling.“ Es wurde nicht nur die katastrophale gegenwärtige Verkehrsüberlastung der Eßlinger Hauptstraße beklagt, die bereits zu mehreren Schließungen von Gewerbe- und Gastronomiebetrieben geführt hat. Sowohl in den Referaten, als auch in der Diskussion wurde um wirksame Maßnahmen zur Verringerung des Verkehrsaufkommens gerungen.

„Es geht um einen Prozess der Wahrheitsfindung,“ erklärte der Initiator der Veranstaltung, Georg Hartl, bereits in der Einführung. Dies sei umso notwendiger, als einerseits eine Entscheidung der Gemeinde Wien vorliegt, durch und um den 22. Bezirk autobahnartige Hochleistungsstraßen zu errichten, während anderseits das Verkehrswissenschaftliche Institut der Technischen Universität
feststellt, dass damit die Verkehrsprobleme Wiens keinesfalls gelöst werden. Insgesamt wäre nach dem Bau des Lobautunnels, der S 1, der Spange Aspern und der Stadtstraße Hirschstetten das Verkehrsaufkommen sogar höher als derzeit. Zu dessen Verringerung darf man nicht neue Straßen errichten, vielmehr muss man die öffentlichen Verkehrsmittel großzügig ausbauen.

Mit einem Film über die Verkehrsbelastung im Lobauvorland sowie mit bildhaften Darstellungen von Plänen und Verkehrsstatistiken überzeugten die Referenten des BürgerInnen-Netzwerks die Teilnehmer von der Unwirksamkeit der geplanten Bauwerke und der Notwendigkeit, rasch umzudenken und nicht ein paar Milliarden Euro in sinnlose Verkehrsbauten zu investieren. Mit einem Teil davon kann man die notwendigen Schnellbahn-, Straßenbahn- und Buslinien errichten. Das ersparte Geld soll besser in Bildung, Gesundheit etc. investiert werden."
 
 
 

4.3.2015: Pressekonferenz von Rettet die Lobau, BIM Großenzersdorf-Marchfeld, VIRUS, Forum Wissenschaft und Umwelt und GLOBAL 2000

 

Pressekonferenz in voller Länge in der Radio Orange OpenUp Sendung 

Kurzbeitrag der Radio Orange Nachrichtenredaktion

Unsere Presseaussendung

 
 
 

Bürgerinitiative Rettet das Lobauvorland und BNWN kämpfen für mehr Lebensqualität

 
 
Von Lärm und Abgasen geplagte Bürger fordern dringend Umkehr in der Donaustädter Verkehrspolitik und präsentieren ihr Mobilitätsmanifest

 Eine gänzlich ungewohnte Atmosphäre bot sich am Freitagnachmittag, 20. März 2015, auf der Kreuzung Brockhausengasse/Lobaugasse. Spielende Kinder in der Straßenmitte, Transparente, Infostände und Heurigentische, an denen zum Kaffee eingeladen wurde. Mehr als 200 Leute waren gekommen, um ihren Unmut über die ständige Zunahme des PKW-Verkehrs - bereits um 8000 Fahrzeuge pro Tag in der Brockhausengasse - auszudrücken.

In engagierten Debatten mit TeilnehmerInnen stellten die AktivistInnen der Bürgerinitativen klar, dass sie bestens vertraut sind mit den aktuellen Erkenntnissen der Verkehrswissenschaft. Daher sind sie sich im Klaren, dass die geplanten Mega-Verkehrsprojekte Stadtstraße Aspern, Spange S1, sowie die Nordostumfahrung mit Lobautunnel nicht zur Abnahme, sondern zur Zunahme des motorisierten Individualverkehrs im ganzen Bezirk Donaustadt und insbesondere auch im Lobauvorland führen. Es ist völlig unverständlich, dass die Politik an Jahrzehnte alten Konzepten festhält und Milliarden in sinnlose Autobahnbauten stecken will. Das Gebot er Stunde ist ein Maßnahmenpaket- das Manifest für die Mobilität in der Donaustadt! Volltextversion des Manifest: www.lobauvorland.at

Fotos: https://www.facebook.com/bnwn.nordost/photos_albums

20.3.2015: 200 Personen bei der Kundgebung: BNWN und BI Rettet das Lobauvorland kämpfen für Lebensqualität

dazu Radio Orange Nachrichtenbericht

Fotograf: R. Manoutschehri, Fotocredit: BNWN
Bild, 1,017KB
Fotograf: R. Manoutschehri, Fotocredit: BNWN
Bild, 2MB
Fotograf: R. Manoutschehri, Fotocredit: BNWN
Bild, 2MB
(Alle Bilder vom BNWN)
 
 

Demo: Nein zur Schließung der S 80 Station Lobau! Umweltfreundliche Mobilität JETZT!
 

Laut Polizeiangaben nahmen 400 Menschen beim Protestzug am 13.12.2014 teil.

Hier ein Video dazu zum Downloaden.

Gemeinsam demonstrierten wir gegen die für 14.12.2014 geplante Schließung der S 80 Station Lobau durch die ÖBB von der U2 Station Stadlau zur Station Lobau.   

Durch untenstehende Presseaussendung und Teilnahme am Protestzug unterstützte "Rettet die Lobau - Natur statt Beton" die Forderungen der BürgerInneninitiative "BI S 80 Lobau":

 


Innenpolitik/Verkehr/Wien/Niederösterreich/Chronik/S 80 Station Lobau
 
Nein zur Schließung der S 80 Station Lobau! Umweltfreundliche Mobilität JETZT!
 
Diesen Samstag 13.12.2014 ist ein Protestwandertag gegen die, von der ÖBB für den darauf folgenden Tag vorgesehene, Schließung der Schnellbahnstation S 80 Lobau geplant. Die BürgerInitiative Rettet die Lobau – Natur statt Beton ruft dazu auf an diesem teilzunehmen. Sie fordert dringend den Erhalt der Stationen Lobau und Hausfeldstrasse sowie eine Intervallverdichtung bei der S80 - auch als umweltfreundliche Alternative zu einer drohenden Lobau-Autobahn.
 
 "Unfassbar“ findet Jutta Matysek Obfrau der BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton die bevorstehende Schließung der Schnellbahnstation Lobau mit 14.12.2014. Während die ÖBB noch mit, der in dieser Sache besonders aktiven, BI S80 Lobau in einem Mediationsverfahren saß wurde im Hintergrund längst beschlossen die Station Lobau zu schließen. „Die Bürgerinitiativen VertreterInnen zweieinhalb Jahre mit fadenscheinigen Argumenten in einem Mediationsverfahren hinzuhalten und währenddessen die Schließung der Station vorzubereiten, dass ist wirklich eine Verhöhnung der Betroffenen. Aber auch der Bahnkunden und Steuerzahler die für das teure Mediationsverfahren bezahlen mussten.“
 
 Die Station Lobau liegt direkt neben dem Nationalpark Donauauen. Vor allem im Sommer wurde diese umweltfreundliche Anfahrtsmöglichkeit von Erholungssuchenden und Badenden gerne genutzt. Die ÖBB reduzierte den ursprünglichen 20 min. Intervall zuerst auf 30 min., dann gab es auf einmal Löcher im Fahrplan von bis zu 2 Stunden. Wenn die ÖBB jetzt als Grund für die Schließung eine schlechte Auslastung angibt ist das wohl nur mehr zynisch.
  Mit solchen Intervallen wurde die S80 trotz Anbindung an den neuen Hauptbahnhof und an die verlängerte U2 und den neuen 26er in der Station Hausfeldstraße total unattraktiv gemacht. Jetzt soll die Bahn ab morgen in der Station Lobau nicht mehr stehen bleiben und von der Station Hausfeldstraße hört man das bald dasselbe geplant ist. Die Ostbahnstrecke soll bis Bratislava zweigleisig und elektirfiziert ausgebaut werden (Umweltverträglichkeitsverfahren ist im Laufen) aber davon werden die AnrainerInnen dieser Stationen nur mehr den Lärm haben, zusteigen können sie in Zukunft hier nicht mehr. Einmal mehr werden die Menschen zum Umsteigen auf Auto gebracht, man darf sich nicht wundern wenn Österreich bei der Klimakonferenz den Titel Fossil des Tages erhält. (und wieder massenhaft Geld wegen der Nichteinhaltung des Kyotozieles zahlen wird müssen).
 
  BI Rettet die Lobau – Natur statt Beton fordert:
 
 + Erhalt und Modernisierung der Stationen
 + 15 min. Intervall
 + eine zusätzliche Umsteigemöglichkeit zur S 45 (die, da sich die Linien ohnehin treffen, mit wenig Aufwand hergestellt werden könnte)
 + neue Zubringerbusse in NÖ, die Pendler östlich von Wien zur Ostbahn bringen und so zum Umsteigen auf die Bahn motivieren.
 + Nein zu „Ersatz“ der Bahn durch Autobahn denn:
 
 Die S 80 läuft genau parallel zur Südosttangente und könnte diese - entsprechend attraktiviert - ideal entlasten. Stattdessen ist hier von der Asfinag eine Lobau-Autobahn um 3 Milliarden Euro geplant. ÖBB und Asfinag sind zu 100% im Eigentum des Staates Österreich. Wir fordern Verkehrsminister Stöger auf hier endlich die Notbremse zu ziehen. Es kann nicht sein, dass staatlichen Konzerne für die er verantwortlich ist, derart für die Bevölkerung und den Staatshaushalt schädliche Dinge tun. Er ist gefordert jetzt die Weichen für eine umweltfreundliche Mobilität der Zukunft zu stellen und auch die Gelder in die richtige Richtung zu verlagern.
 Treffpunkt zur polizeilich angemeldeten der Protestwanderung der „BI S 80 Lobau“: Morgen Sa 13.12, 11 Uhr U2 Station Stadlau. Es wird die 2 km lange Strecke zur S80 Station Lobau gegangen die die ÖBB den AnrainerInnen ab morgen zumutet.
 

  Einige ganz alte Aktionen von Rettet die Lobau- Natur statt Beton finden sich hier:

     Demo gegen den geplanten Infrastruktursenat 
 22. Juni 2011

  Rettet die Lobau - Natur statt Beton unterstützt den Protest von Virus, Ökobüro, Greenpeace und Global 2000 und zahlreichen BI's gegen den geplanten Infrastruktursenat.

Wir rufen Alle zum Unterschreiben der Online Petiton gegen den geplanten Infrastruktursenat auf! Eine Radiosendung zu diesem Thema mit Inteviews von der Demo findet sich hier zum jederzeitigen download.

Die Kundgebung war immerhin soweit ein Erfolg, dass die Entscheidung in den Herbst vertagt wurde. Rettet die Lobau wird weiterhin an dieser Sache dranbleiben!

                      

Podiumsdiskussion mit „transdanubischen“ BürgerInneninitiativen am Sonntag, 5.Sept am Volksstimmefest

Bei strahlendem Sonnenschein erzählten die VertreterInnen verschiedener Bürgerinitiativen aus Floridsdorf und der Donaustadt, moderiert von Johann Höllisch, von ihren Anliegen.

Jutta Matysek, Max Kössldorfer, Evelyne Weber, Thomas Leopold und Andrea Haindl waren der Einladung des Kaktus zum Volksstimmefest an diesem Sonntag gefolgt.

Weitere in Bürgerinitiativen aktive Frauen und Männer fanden sich im Publikum ein.

Jutta Matysek von BI „Rettet die Lobau – Natur statt Beton" erzählte, dass die Asfinag selbst mit 1,7 Mrd. Kosten für den geplanten Lobautunnel rechne während die BI von 6 Milliarden ausgehe. Geld das dem Sozialsystem in Österreich fehlt. Sie riet: „Nicht auf den Beschluss von Verkehrsministerin Bures nach den Wahlen warten welche der vielen in der Warteschleife befindlichen Autobahnprojekte man zu bauen gedenkt sondern jetzt aktiv zu werden.

Max Kössldorfer von der BI „Energiewende im Wiener Verkehr“ rechnete den staunenden Zuschauern vor, wie viel CO² ein Liter Benzin produziert und machte klar, dass wir so nicht weiter machen können, wenn wir nicht als die Generation in die Geschichte eingehen wollen die rücksichtslos alles kaputt gemacht hat.

Thomas Leopold von der BI "S80 Lobau" sprach von der drohenden Schließung der Schnellbahnstation S 80, die dank des Engagements zumindest bis Dezember aufgeschoben werden konnte. Auch das ist natürlich völlig unakzeptabel und man werde sich weiter dagegen zur Wehr setzten.

Evelyn Weber von der "Verkehrsinitiative Donaufeld" sprach von der rücksichtslosen Zerstörung des grünen Donaufeldes. Wo Äcker waren werden jetzt enorme Wohnblöcke gebaut ohne vernünftige Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel.

Andrea Haindl von der BI "Bauhöhenbeschränkung im Gartensiedlungsgebiet" berichtete wie in Kleingartensiedlungen wenn sie auf ganzjährliche Benutzung umgewidmet werden plötzlich Riesenhäuser erlaubt werden. Findige Architekten wissen das Baurecht so auszureizen dass auf winzigen Grundstücken mehrstöckige Häuser gebaut würden.

Im Publikum befanden sich, wie sich bei den Wortmeldungen herausstellte, zahlreiche weitere VertreterInnen von anderen Bürgerinitiativen. Sie erzählten u.a. von den bisherigen Erfolgen, wie der Rettung des Bacherparks vor der Zerstörung durch eine geplante Tiefgarage.

Große Unzufriedenheit der BIs besteht bei der von offizieller Seite geschaffenen „Agenda 21“. Die gebe zwar vor, ein Instrument der Bürgerbeteiligung zu sein, lasse aber die BürgerInnen nicht frei darüber entscheiden zu welchen Themen sie aktiv werden wollen und wie.

Als Gegenpol zu dieser wurde von den BIs die „Aktion 21“ gegründet, eine Dachorganisation der Wiener Bürgerinitiativen, die unzufriedenen BürgerInnen Hilfestellung bei der Neugründung von BürgerInneninitiativen und Aktivitäten gebe. (http://www.aktion21.at).     

                           Gegen Klimawandel Festival 
                                    Fr, 6. Nov 2009

  Ein wirklich wunder, wunderschönes Benefizkonzert war das!

Die Gasslspieler

Die Gasslspieler und Maqama die zugunsten von Rettet die Lobau aufspielten begeisterten das Publikum mit fetzigen Rythmen und gefühlvollen Liedern. Im gemütlichen Cafe Concerto war uns wirklich zum wegträumen! Die versammelten Zuhörer erwiesen sich als äußerst spendabel, wußte doch jeder/e, dass es um die gute Sache geht. Die Idee global Denken (gegen Klimawandel aktiv werden) und lokal Handeln (gegen die drohende Lobauautobahn etwas tun) fand großen Anklang. Das nächste Benefizkonzert ist schon in Planung und wird auf der Terminseite angekündigt. Bis zum nächsten Mal :) 

Großen Dank auch an die Ehrenamtlichen vom Greenpeace Team Wien die uns mit aufrüttlenden Filmen versorgt haben. Ihr habt die Zeichen der Zeit richtig verstanden!

                          In Gasmasken zum Schulanfang
                                    Do, 1.Sept 2008

 Am 1. Schultag mit der Gasmaske auf dem Kopf vor der Schule in Eßling stehen...Wenn wir die düstere Bedrohung sichtbar machen lösen wir Betroffenheit aus. Wird das die Zukunft sein die Kinder erwartet? Die Menschentraube die sich vor der Schule versammelt ist sehr interessiert und dankbar für die  Flugzettel.  

                                                               Bilder hier

"Umarmung statt Umfahrung" 
14.Feb. 2008
 



free hugs
 Wir nutzten den Valentinstag um auf dem Stock im Eisen Platz mit AktivistInnen des „Lobauer Frühling“ und „Free Hugs“, Umarmungen und Blumen, an die Passanten zu verschenken. Mit dieser bewusst emotional gehaltenen Aktion wollen wir zeigen, dass es Wichtigeres im Leben gibt als Tempowahnsinn, Gewinnmaximierung und Transitschneisen.
free hugs
"Umarmung statt Umfahrung“ und „Make Love not Motorways“ steht auf den Transparenten. Fröhliche AktivistInnen mit „Free Hugs“ Schildern umarmen jede/n der/die sich das wünscht, bunt angezogene Clowns und Waldfeen verteilen Blumen und Flugblätter, musizieren und tanzen.
Die sprichwörtlich grantigen Wiener reagieren überrascht, gerührt. Fünf unbekannte PassantInnen machen spontan mit es ist wie wenn sich Viele eigentlich immer schon gewünscht hätten Menschen spontan zu umarmen. Ohne jede Erwartung dahinter, ohne jeden Stress. Ein bisschen menschliche Wärme in dieser kalten Zeit.free hugs
Der Hintergrund der Aktion: Jede neue Autobahn produziert neuen Verkehr und neue Einsamkeit. Im Auto ist mensch allein. (Und wenn zu mehrt nicht miteinander sondern vor allem mit Autofahren beschäftigt). Die Zeit, die wir im Auto eingeschlossen verbringen, frustriert. Eingesperrt in einer drei Quadratmeter großen Konstruktion aus Blech, Glas, Plastik und Silizium, erleben wir keine Gemeinschaft, sondern soziale Isolation.. Das Fehlen des MITEINANDER höhlt unsere Gesellschaft an ihrer sozialen, gemeinschaftlichen Basis aus, wie der Lobautunnel den Nationalpark Donauauen zu untergraben droht.
 

 

Wir fordern unsere Lebensqualität zurück. Es braucht mehr, um Menschen glücklich zu machen als Autos und Gewinnmaximierung. Wo sollen die Leute einander frei umarmen, wenn alle Landschaften außer Haus nur auf die Bedürfnisse von Autos zugeschnitten werden? Wir brauchen Zeit & Raum für die Zuneigung! Wo sollen denn die Verliebten in Zukunft spazieren gehen, wo die Kinder spielen, wenn der ausufernde Individualverkehr alle schönen Fleckchen Erde wie die Lobau bedroht?
Beispiel Lobau (Nationalpark Donauauen bei Wien): Bedroht durch die S1, einer sog. "Umfahrung" die Teil der TEN (Trans European Network) von der Ostsee bis zur Adria ist. Einer internationalen Transitstrecke mit dem vorrangigen Sinn: Schwerverkehr nach Wien zu leiten, Globalisierung anzuheizen. Profit für wenige, Umweltzerstörung und Klimakollaps für Alle.
Aber dass darf nicht so sein! Stattdessen geben wir freie Umarmungen und freies Grün! Wir fordern: Förderung des:Fahrradfahrens, Zugverkehr, der Öffis. Einfacheres, direkteres, energieeffizienteres, ökologischeres Leben. Umbau der Geld-Macht-Expansion-Ausbeutung-Zerstörungs-Maschine.
Und Liebe. Ganz viel.


free hugs
 

 

 

Jahrestag der Lobaumahnwache
Do, 1. November 2007


Jahrestag der Lobaumahnwache 15 Jahrestag der Lobaumahnwache 11 Jahrestag der Lobaumahnwache und Auftakt für weitere Aktivitäten: Wieder am Campplatz! Als wir später mit den Filmen im großen Zirkuszelt anfingen waren 150 Leute da. Danke allen HelferInnen und AktivistInnen!
Sonnenschein und dann herrliche Abendstimmung am Wasser. Zuerst gibts Flamenco, dann spielt der "Lobauer Frühling" auf - die Stimmung ist super!
Wiedersehensfreude, heißer Tee und dann in unser Kinozelt. Durch die Menge an Menschen ist es auch ohne Heizung warm. Jahrestag der Lobaumahnwache 10
Film über den Klimawandel - unser Anliegen als Teil eines größeren Ganzen. Es geht uns nicht nur um unseren Naherholungsraum. Durch die Klimaerwährmung steht das ÜBERLEBEN von Millionen Menschen auf dem Spiel. Das Kohlendioxid unserer Autobahnen hilft mit anderswo die Polkappen schmelzen zu lassen. Anstieg des Meeresspiegels droht, Sturmkatastrophen, weite Regionen unbewohnbar, Artensterben, Hungersnöte, ... Eine unbequeme Wahrheit.

Wie ein Auftrag für weitere Aktivitäten: Global denken - Lokal handeln: Mit Lobauautobahn und Co. gibts keine Erfüllung des Kyotozieles!

(Alle Fotos von Daniel Domany)


 

 


„Skelette“ beim Eröffnungsfest der S1 Süd
So, 23. April 2006


    Skelette beim S1-Süd Eröffnungsfest Skelette beim S1-Süd Eröffnungsfest

Wir demonstrierten am 23.4 nachmittags beim Asfinag Eröffnungsfest der S1-Süd. Als Skelette verkleidet forderten wir Nein zum Bau von Transitschneisen. Neben den Bürgerinitiativen „Rettet die Lobau – Natur statt Beton“ und „Marchfeld – Großenzersdorf“ beteiligten sich auch die Umweltschutzgruppen „VIRUS“ und „Resistance for peace“ an der Aktion. Die Exekutive schritt nicht ein.

Weitere Infos: hier


11. Wiener Auputz-Tag
Mi, 29. März 2006


Beim traditionellen Wiener Auputztag kommen jährlich viele Schulklassen in die Lobau um diese vom Müll des Vorjahres
zu säubern.
Auputztag in der Lobau Trotz des leider schlechten Wetters machten wir uns mit unseren supercoolen T-Shirts zeitig in der Früh auf den Weg um rechtzeitig in der Lobau zu sein. Jeder bekam ein paar Handschuhe und einen Müllsack - und auf ging es, quer durch die Lobau. Die Rückkehrer konnten sich mit einem heißen Tee wieder aufwärmen.
Laut Einladung sollte Ulli Sima, Umweltstadträtin von Wien, die fleißigen jungen UmweltschützerInnen begrüßen. Wir hätten sie gerne begrüßt, sahen sie aber nicht. Es besteht der dringende verdacht das ihr Besuch aufgrund des schlechten Wetters nicht stattfinden konnte.



Aktion vor dem Parlament
Do. 23. März.2006



Am Donnerstag, den 23.3. 2006 wurde die Novelle zum Bundesstraßengesetz im Verkehrsausschuss des Nationalrates behandelt. Bestandteil dieser Regierungsvorlage war nicht nur eine Novelle des BStG selbst sondern auch des Anhanges (Liste der A und S Straßen). Es wurden 5 Straßenprojekte neu aufgenommen, davon 3 in Niederösterreich. (Marchfeldschnellstraße S8, Weinviertelschnellstraße S3, Traisentalschnellstraße S34), 1 in Wien (A24) und 1 in Kärnten/Steiermark S37).

Einige Umweltorganisationen, Bürgerinitativen und Bürger (VIRUS, Bürgerintitiative "Rettet die Lobau, Natur statt Beton", Bürgerintitiative Marchfeld (BIM), Naturschutzbund Niederösterreich,...) trafen sich am Vormittag um ein Zeichen gegen diese Novelle zu setzen.



Info-Brunch auf der Süßenbrunner Hauptstraße
Do. 8. Dez.2005, 10.00 - 13.00 Uhr



Rund 100 AnrainerInnen und UmweltschützerInnen nahmen Donnerstag,den 8. Dezember 2005, an dem Infofrühstück auf der Süßenbrunner Hauptstrasse teil. Die Blockade der Hauptstrasse begann um 10:00 Uhr und dauerte bis 13:00 Uhr. In dieser Zeit konnten sich die von der geplanten Transitautobahn Betroffenen bei Speis und Trank, auf der ausnahmsweise verkehrsfreien B8, über die Auswirkungen, die auf sie zukommen, informieren. Anschließend gab es einen Spaziergang entlang der geplanten Autobahntrasse. Ein Gebiet, welches vor kurzem noch als "100 Jahre Wiener Grüngürtel" gefeiert wurde, und für welches eigentlich geplant war es als Naturbiotop zu widmen, droht nun einer Transitautobahn geopfert zu werden.

Video zum download: hier



Fest am Sonntag, 15. Okt. 2005


Auch wir pflanzten Bäume
Bessere Auflößung durch Anklicken.(829 Kb)

Am 3. März 2005 einigten sich Infrastrukturminister Gorbach, LH Pröll und Bürgermeister Häupl über die Trasse der umstrittenen Lobauautobahn. Häupl setzte sich mit seiner Forderung nach einem Tunnel unter dem Nationalpark durch, gab aber bei der weiteren Streckenführung nach. Und so wurde es die sogenannte "Speckgürtelvariante".
Die Speckgürtelvariante ist jene Trasse, die hinsichtlich der Raum- und Wirtschaftsentwicklung, Schutz des Grüngürtels, sowie hinsichtlich der Schadstoffemissionen am schlechtesten abschneidet. Ein weiterer Nachteil dieser Variante ist, daß die Lobau an ihrer breitesten Stelle gequert wird.

Am 15.10.2005 von 10:00 bis 16:00 Uhr pflanzte das Forstamt der Stadt Wien den "Wald der jungen WienerInnen" in Essling - Himmelteich. (Nahe der Stelle wo die Innenvariante geplant war.) Knapp vor der Wiener Wahl natürlich ein willkommenes Aufmarschgebiet für viele SPÖ Politiker. Jedoch auch wir nützten den Anlass, ein kleines "Fest" zu veranstalten. Wir zogen mit Banner, Infozetteln und Unterschriftenlisten zum Eingang des Geländes. Es zeigte sich bald, das die WienerInnen sehr interessiert waren, also montierten wir Pläne, verteilten Infozettel und klärten Interessierte Bürger über den derzeitigen Planungsstand der Lobauautobahn (S1) auf.
Anschließend pflanzten wir auch noch einen Baum, als Symbol, daß wir die Aussenvariante auch noch verhindern werden!

Weitere Fotos der Aktion: www.dasfoto.org



KreuzaktionKREUZAKTION
Fr, 23. Sept. 2005


Über 100 Bürger und Bürgerinnen waren der Einladung zur Aktion „Tod der Lebensqualität“ gefolgt. Es wurden weiße Kreuze aufgestellt an denen selbstgemahlte Botschaften, Zeichnungen und Sprüche angebracht wurden. Hintergrund dieser Aktion war es, durch das Aufstellen von Kreuzen entlang der geplanten S1-Trasse daran zu erinnern, was diese Autobahn für die Region bedeuten würde:

den Tod der Gesundheit
den Tod der Ruhe
den Tod der Natur
den Tod der Landschaft
den Tod des Stadtbildes
den Tod der Lebensqualität

Weitere Fotos der Aktion: www.dasfoto.org

Die Herren der RingeFest in der Lobau, am 19.Juni 2005

Rund 80 Leute feierten, dass die Raffineriestraße im Bereich des Nationalparks nicht zu einer Autobahn ausgebaut wird. Ein kleiner Teilerfolg!
Mit dem "Blauen Blitz", einem wunderschönen und sehr gemütlichen Oldtimerzug, starteten wir vom Wiener Südbahnhof um 10:00 Uhr in die Lobau.
In der Lobau angekommen, zeigte VIRUS (www.wuk.at/virus) das sehr amüsante, aber doch ernste Theater "Die Herren der Ringe". Häupl, Pröll und Gorbach nahmen in diesem Theater Wien ein und verwirklichten ihre Autobahnpläne. Anschließend zogen wir vom "Roten Hiasl" auf der geretteten Strecke zur Panozzalacke. Dort fand das Fest bei kalten Getränken, einer guten Jause, schwimmen und viel Optimismus für den weiteren Kampf gegen die Autobahn ein gemütliches Ende.

 
Weitere Fotos der Aktion: www.dasfoto.org

20 Jahre Hainburg Aktionstag gegen die neuerliche Gefährdung der Au - 8. Dezember 2004

Beginn war schon um 9:3o Uhr am Wiener Stephansplatz mit einer Kundgebung und entzündung des "Spirit von Hainburg", einem symbolischen Feuer das den Geist von Hainburg darstellte. Von dort aus fuhren 2 Busse nach Groß-Enzersdorf. Dort angekommen,wurde ein Spaziergang durch die Au, mit Fackeln auf denen der "Spirit" entflammt war, unternommen. Danach ging es weiter in die Stopfenreuther Au, wo die Teilnehmer von einem wärmenden Lagerfeuer und heißen Getränken erwartet wurden. Anschließend gab es Musik, Lesungen, Infostände und Ansprachen.


Weitere Fotos der Aktion: www.dasfoto.org

 

(seit 22.8.2005 online)

 



 Unterschreiben Sie hier
 zur Rettung der Lobau!
 
 Unterschriftenliste
 ansehen
 
 Download
 Unterschriftenliste
 

 
 Online Protestaktionen

 

 
      Impressum:
Medieninhaberin: Initiative "Rettet-die-Lobau", Jutta Matysek, Polletstraße 46, 1220 Wien
Ansprechperson: Jutta Matysek, Tel.: +436769539779, natur-statt-beton@lobau.org
Ansprechperson: Stefan Wirius, Tel.: +436643544911, natur-statt-beton@chello.at
Spendenkonto: PSK 92.168.510, BLZ 60 000