Unabhängiger gemeinnütziger Verein gegen den Bau jeglicher neuer Hochleistungsstraßen im Nordosten Österreichs, insbesondere der S1 'Lobauautobahn'
 

Laut einer Umfrage der Bezirkszeitung vom 28.1.2010 sprechen sich 90% gegen den Bau der Lobauautobahn aus!
 
 
Das heißt die Ablehnung ist gegenüber Dez 2004 sogar noch gestiegen. Erinnern wir uns:
 
 
 
ISMA-Umfrage:
Wiener Bevölkerung gegen Lobau-Autobahn
63 Prozent der Befragten lehnt Lobau-Autobahn ab, 77 Prozent halten den Bau der Lobau-Autobahn für unwichtig - Nachdenkpause gefordert.
 
Wien (OTS) - Eine von der Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 in Auftrag gegebene repräsentative ISMA-Umfrage zeigt deutlich, dass die Mehrheit der Wienerinnen und Wiener den Bau der Lobau-Autobahn strikt ablehnt beziehungsweise für unwichtig hält.
 
"63 Prozent der Befragten sprechen sich gegen den Bau der Lobau-Autobahn aus, 77 Prozent der Befragten halten den Bau für schlicht unwichtig. Das heißt, die überwältigende Mehrheit der WienerInnen will und braucht die Lobauautobahn nicht. Angesichts dieser Umfrageergebnisse ist für die österreichische Straßenbaupolitik eine Nachdenkpause längst überfällig", fasst Heinz Högelsberger, Verkehrsreferent von GLOBAL 2000 die Ergebnisse der Umfrage zusammen.
 
Weitere Details belegen, dass die WienerInnen und Wiener dem Bau der Lobau-Autobahn skeptisch gegenüberstehen und ihnen der Erhalt der Lobau am Herzen liegt. So ist der Erhalt der Lobau sowohl aus ökologischen als auch aus Naherholungsgründen für 89 Prozent der Befragten wichtig.
 
Besonders brisant sind die Umfrageergebnisse im Hinblick darauf, dass die Entscheidung für die Trassenführung der Lobau-Autobahn in den kommenden Wochen fallen soll. "Die politischen Entscheidungsträger müssen sich bewusst sein, dass sie mit dem Bau der Lobau-Autobahn gegen den Willen der betroffenen Bevölkerung handeln würden. Die Landeshauptleute Pröll und Häupl sowie die Bundesminister Pröll und Gorbach setzen sich mit ihrer Straßenbaupolitik über den Willen der Mehrheit der Bevölkerung hinweg", so Högelsberger weiter. Der kolportierte Trassenkompromiss, den - Gerüchten zufolge - das Infrastrukturministerium und Stadt Wien ausgedealt haben, sieht eine Untertunnelung der Donau und die äußere Querung der Lobau vor.
 
"Diese Kombination bedeutet: Zerstörung von vier Hektar Natura 2000-Gebiet in der Mannswörther Au, keine Entlastung der Ostdurchfahrten Eßling und Aspern und des Biberhaufenweges sowie die Förderung eines Speckgürtels nordöstlich von Wien. Dies zeigt einmal mehr: Unabhängig davon, welcher Variante man den Vorzug gibt, richtet die Lobauautobahn massiven Schaden an und nutzt nur wenig. Daher dürfen der Wiener Bürgermeister Häupl und die Stadträte Schicker und Sima den Willen der Wiener und Wienerinnen nicht ignorieren, sondern müssen den Bau der Lobau-Autobahn verhindern", so Högelsberger abschließend.
 
Mehr Info unter:
http://www.global2000.at/pages/lobauist_umfrage.htm
 

 



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