Unabhängiger gemeinnütziger Verein gegen den Bau jeglicher neuer Hochleistungsstraßen im Nordosten Österreichs, insbesondere der S1 'Lobauautobahn'
 

     
 
Mo 27.3.2017

Kundgebung von BI Rettet die Lobau: "AK & WKÖ - Nein zu einer Lobau-Autobahn!" 

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen und Personen, die stehen

 
Die Arbeiterkammer, die immer so tolle Veranstaltungen für den Öffi Ausbau gemacht hat, lädt unverständlicherweise gemeinsam mit der WKÖ zu einer Pro Lobau-Autobahn Pressekonferenz.

Deshalb: Kommt zur (polizeilich angemeldeten) Kundgebung gegen diesen Kniefall vor der Autolobby!


Weiterleitung erbeten es ist leider sehr kurzfristig!!! Wer auf facebook ist hier gibt es auch eine fb Veranstaltung zum teilen:
https://www.facebook.com/events/1338336282917801/
 
TERMIN: Morgen Mo 27.3.2017 von  9:00 - 11:30
AK Prinz Eugen-Straße 20 -22; 1040 Wien (leicht erreichbar mit der Straßenbahnlinie D)
Der Anlaß:
"Aviso: Mo, 27. März: Kaske/Ruck: 6. Donauquerung und Lobau-Tunnel so schnell wie möglich Gemeinsame Initiative der Wirtschaftskammer Wien und der Arbeiterkammer Wien für Standort, Arbeitsplätze und Stadtentwicklung" Link zur
BürgerInitiative Rettet die Lobau - Natur statt Beton
Bürgerinitiativennetzwerk für den Nordosten von Wien
System Change not Climate Change
 
Aufruftext:

Von AK und WK wird bei ihrer Pressekonferenz so getan als ob Wien eine „sechste Donauquerung“ brauchen würde. Das ist umso absurder, als dass Wien jetzt schon elf Donauquerungen hat. Können die Herren Kaske und Ruck nicht zählen oder zählt für sie nur motorisierter Individualverkehr und die Interessen der Automobil- und LKW Frächterlobby? Werden Fahrrad-, FußgängerInnen- und Öffi- Donauquerungen aus der Wahrnehmung ausgeblendet genauso wie die enormen wirtschaftlichen Potentiale die ihn einer umweltfreundlichen Mobilität stecken? Obwohl es mehr Öffi Jahreskarten als AutobesitzerInnen in Wien gibt? Obwohl mehr als die Hälfte der innerstädtischen Transporten sich mit dem Lastenrad erledigen ließen. Wien gab als Zielmarke aus, bis 2030 die innerstädtische Logistik CO2-neutral zu organisieren. (Die Bevölkerung bestätigt den Kurs der Stadtregierung: Die vor wenigen Wochen gestartete finanzielle Förderung der Anschaffung von Lastenrädern ist nach wenigen Tagen bereits zur Hälfte ausgeschöpft). Wie viele andere Boomregionen erlebt Wien mit 40.000 Neubürgern jährlich einen gewaltigen Zuzug. Gerade diese enorme Herausforderung, deren Versorgung und Mobilität ist nicht mit noch mehr motorisiertem Verkehr sicherzustellen.

Was Wien jetzt braucht sind:

+ Verkehrsvermeidungsmaßnahmen,
+ Flächenwidmung die sich an den Bedürfnissen von FußgängerInnen und FahrradfahrerInnen und ÖffinutzerInnen orientiert.
+ Ausbau der Öffentlichen Verkehrsmittel und der Bahn sowie der Fahrradinfrastruktur
+ Daseinsvorsorge: Stopp Ackerlandvernichtung für Flächenversiegelung!
+ Kein Autobahnbau durch die Lobau wo das Trinkwasserreservoir für Katastrophenfälle und Engpässe der Stadt Wien liegt
+ Hände weg von der Lobau und den Naherholungsgebieten!

Der von Seiten der WKÖ und der AK geforderte „schnelle Bau des Lobautunnels“ wäre illegal. Wollen sie zum Schwarzbau aufrufen? Oder in ein laufendes Verfahren eingreifen? Vor dem Bundesverwaltungsgericht findet nämlich derzeit das UVP-Verfahren 2.
Instanz statt. Der Verkehrsminister als Behörde erster Instanz ist nicht mehr zuständig. Die "Lobau-Autobahn" steht jetzt sozusagen vor ihren Richtern. Es gibt auch noch nicht die erforderlichen weiteren Genehmigungen in den so genannten Materienverfahren (Wasserrecht, Naturschutz und Nationalparkrecht) Diese wurden noch nicht einmal beantragt. Wenn sich jedes Mal, wenn selten aber doch eine UVP nicht (schnell genug) geht oder nicht das erwartete Ergebnis liefert, Politiker finden, die tief genug sinken, Anlassgesetzgebung zu fordern, wird das Instrument UVP-Verfahren wie der Rechtsstaat an sich ad absurdum geführt.

WKÖ und AK verraten die Interessen ihrer Mitglieder:

Jede neue Autobahn verursacht zusätzlichen Verkehr, der wiederum zusätzlichen Lärm und Abgase verursacht. Wien ist Feinstaub und Stickoxid Sanierungsgebiet. Nicht nur das würde sich verschlimmern:
Mit einer S1 und den anderen geplanten Autobahnen (S1 Spange Seestadt, A5 Nord, Stadtstrasse, S8 Marchfeldschnellstrasse, ..) würde Österreich mehr statt weniger Treibhausgase ausstoßen und niemals das Pariser Klimaschutzabkommen einhalten. (Der Verkehr ist der am schnellsten wachsende Treibhausgasemittent und im Alleingang für das bisherige Verfehlen der Reduktionsziele verantwortlich). Die jetzt geplante Autobahntrasse würde laut SUPerNOW Studie von allen geprüften Varianten die größte Speckgrürtelentwicklung zur Folge haben. Flächenfraß, der nicht nur die Arbeitsplätze der regionalen Nahversorger im Marchfeld gefährden würde. Autobahnen verursachen neue Einkaufszentren an den Stadtgrenzen mit sehr oft prekären Beschäftigungsverhältnissen, die Vollzeitarbeitsplätze in den innerstädtischen Klein- und Mittelbetrieben vernichten. (Greißlersterben) Wenn man Geld in die Bauwirtschaft stecken will dann sollte in thermische Sanierung investiert werden denn das gäbe viel höhere Beschäftigungseffekte während im Autobahnbau vor allem große Maschinen arbeiten. Eine Studie des IHS (Institut für höhere Studien) zeigt: Ein Euro in die Schiene investiert bringt dreimal so viel, Geld für Bildung erhöht das BIP um fast das Siebenfache!
 
Ihre BI Rettet die Lobau- Natur statt Beton

PS: Um weiterarbeiten zu können bitten wir um Spenden: 
BIC: OPSKATWW
IBAN: AT 746 000 000 092 168 510
VIELEN DANK!





 

31.Jän 17 Uhr 
 

Bild könnte enthalten: 1 Person

Eine Umweltgeschichte der Lobau in Bildern von 1800 bis heute“ -

Wie ist sind die Menschen im Laufe der Geschichte mit ihrer „Umwelt Lobau“ umgegangen?

 

Vortrag von Robert Eichert (Lokalhistoriker)

Wann: Dienstag, 31. Jänner 2017, 18.00 Uhr

Wo: Österreichischer Naturschutzbund Wien

Museumsplatz 1, Stiege 13 (Museumsquartier)

(Eingang bei U3 Volksoper, Ecke Burggasse, durch den kleinen Hof, hinten rechts, Stiege 13 )

1070 Wien

Eintritt frei

...und hier kann man sich die Radiosendung dazu anhören!

 

 



 Unterschreiben Sie hier
 zur Rettung der Lobau!
 
 Unterschriftenliste
 ansehen
 
 Download
 Unterschriftenliste
 

 
 Online Protestaktionen

 

 
      Impressum:
Medieninhaberin: Initiative "Rettet-die-Lobau", Jutta Matysek, Polletstraße 46, 1220 Wien
Ansprechperson: Jutta Matysek, Tel.: +436769539779, natur-statt-beton@lobau.org
Ansprechperson: Stefan Wirius, Tel.: +436643544911, natur-statt-beton@chello.at
Spendenkonto: PSK 92.168.510, BLZ 60 000