Unabhängiger gemeinnütziger Verein gegen den Bau jeglicher neuer Hochleistungsstraßen im Nordosten Österreichs, insbesondere der S1 'Lobauautobahn'
 

Aktuelles (siehe auch unter Termine)

"Luftqualität: Warum der EU die Geduld mit Österreich ausgeht:

Österreich ist bei der Bekämpfung von Feinstaub und Stickoxiden säumig.

Das schreibt die EU-Kommission in einem neuen Mahnbrief an die Bundesregierung. Vor allem im Verkehr seien Maßnahmen fällig.(...)Die Kommission ist der Auffassung, dass Österreich in den betroffenen Gebieten immer noch nicht geeignete Maßnahmen ergriffen hat", um tatsächlich bis 2020 die Grenzwerte einhalten zu können. Und das Jahr 2020 ist schon ein Zugeständnis seitens der EU, denn eigentlich gelten die Grenzwerte seit 2010." Die Kleine Zeitung 26.2.2016


Kritische Gedanken zu den laufenden Autobahnsanierungen in Wien

Will die Asfinag die A23 absichtlich zustauen um den Bau einer Lobau-Autobahn durchzusetzen?

Auffällig ist, dass die Asfinag auch bei dieser Sanierung keinerlei Anstalten macht die vor Jahren schon versprochene Einhausung der A22 bis zur Floridsdorfer Brücke zu bauen. Die 3000 BewohnerInnen der Donaucity haben alle die Fenster Richtung Donau. Das heißt Richtung Autobahn A22, weil die Architekten glaubten die Einhausung kommt eh. Kam aber nicht. Dafür kam eine enorme Verkehrszunahme und eine unaushaltbare Lärmbelastung. Autobahnlärm, dass die Gläser im Kasten zittern.

Auffällig ist weiter, dass die Asfinag gleich an 5 Stellen gleichzeitig eine Baustelle auf der A23 (Südosttangente) anfängt. Sie sagt selbst, dass das in der Morgenspitze zum Stau führen wird. Warum, fragt man sich, machen sie dann nicht weniger Baustellen auf einmal? Wollen sie wissentlich einen Stau produzieren um zu argumentieren eine Autobahn durch die Lobau wäre, trotz sinkendem Motorisierungsgrad in Wien, notwendig?


In Wien, Graz und Salzburg legte die Zahl der Radfahrenden seit 2010 in allen Jahreszeiten zu.

Super und höchste Zeit, dass für sie mehr getan wird! Das Geld dass für den Neubau von Transitautobahnen verplant ist sollte schleunigst in Richtung einer umweltfreundlichen, nachhaltigen, ja zukunftsfähigen Mobilität umgeleitet werden: Für Radfahren, Öffis, Bahn und Zufußgehen!


BI Rettet die Lobau fordert gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation VIRUS die österreichische Bundesregierung auf ihre im "Arbeitsprogramm der österreichischen Bundesregierung von 2013 bis 2018"

 

 beschlossene Evaluierung des Asfinag Investitionsprogramms in das hochrangige Straßennetz endlich umzusetzten!

 


  Fakten zur S1 Abschnitt Schwechat-Süßenbrunn ("Lobau-Autobahn")

  • Vor dem Bundesverwaltungsgericht findet derzeit ein UVP-Verfahren 2. Instanz statt. Der Verkehrsminister als Behörde erster Instanz ist nicht mehr zuständig, Die "Lobau-Autobahn" wurde jetzt "ihrem Richter vorgeführt".

  • Das Beschwerdeverfahren wurde von zehn beschwerdeführenden Parteien (darunter mehrere Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen sowie einer Standortgemeinde initiiert)

  • Politische Parteien sind nicht in das Verfahren beim BVwG beteiligt. Das gilt neben ÖVP FPÖ und SPÖ auch für Grüne.

  • Die Stadt Wien hat lt. Verfahrensakt keine Stellungnahme abgegeben.

  • Ob das Projekt gebaut werden darf entscheidet das Gericht

  • Ob das Projekt gebaut wird, wenn es gebaut werden darf (also ob es gebaut werden soll) entscheidet die Politik, die Länder Niederösterreich und Wien allerdings nur mittelbar weil es sich um ein Bundesprojekt handelt das per Parlamentsbeschluss in den Anhang zum Bundesstraßengesetz eingereicht wurde.

  • Die BundesstraßenLärmImmissionschutzverordnung, die dem UVP-Verfahren zugrundegelegt worden ist, wurde vom Bundesverwaltungsgericht als rechtswidrig erkannt der Aufhebungsantrag wird vom Verfassungsgerichtshof geprüft, vor Entscheidung des VfGH wird das Bundesverwaltungsgericht keine Entscheidung im Beschwerdeverfahren treffen

  • Die Asfinag Bau Management GesmbH benötigt zur Realisierung des Vorhabens neben der UVP-Genehmigung weitere Genehmigungen in den so genannten Materienverfahren (Wasserrecht, Forstrecht, Naturschutz und Nationalparkrecht). Diese sind nahezu ein Jahr nach erstinstanzlicher Bescheiderlassung noch nicht einmal beantragt!

  • Wie immer man die Zweckmäßigkeit irgendwelcher Variantenprüfungen beurteilen mag, ist dafür jedenfalls ausreichend Zeit. Zweckmäßig wäre allerdings die von der Stadt Wien bis 2003 erarbeiteten Raumplanungsergebnisse (SUPer Now) einem Update zu untersuchen

  • Die jetzt als "Variante der Grünen kommunizierte Straßenverbindung zwischen A4 und A22 ist eine von 2005 bis 2007 verfolgte Variante der Asfinag die bis zu ihrer Streichung aus den Rahmenplan des bmvit von dieser als essentiell für eine Entlastung der Donaustadt kommuniziert wurde.

  • Wien hat elf!! Donauquerungen die für das Wiener Koalitionsübereinkommen verantwortlichen können also nicht zählen (siehe Tabelle). Die sechste Donauquerung ist die Praterbrücke, die Wiener Koalition hat sich somit zum Erhalt der Praterbrücke Südost-Tangente bekannt.

  • Die Asfinag braucht keine Bundeszuschüsse, sie finanziert sich über Kredite und mittel bis langfristig ungewisse Mauteinnahmen und wenn letztere reichen wächst der bereits milliardenschwer angehäufte Schuldenberg für den die Republik haftet sobald dieses System durch Neubau und Erhaltung zusammenbricht. Werden die Bauaufwendungen reduziert kann wie in den letzten Jahren der Schuldenberg etwas reduziert und eine Dividende ins Republiksbudget eingezahlt werden.

    (Text aus der Pressemappe der gemeinsamen Pressekonferenz der Umweltschutzorganisation VIRUS und BI Rettet die Lobau vom 28.1.2016.)

    In Wien wurden 2015 73 Prozent aller Alltagswege mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt. Der Motorisierungsgrad ist in allen Landeshauptstädten rückläufig. Wir fragen: Für wen will die Asfinag und das BMVIT dann noch zusätzliche Autobahnen bauen?

     


"Lobautunnel ist kein Zukunftsprojekt. Eine zusätzliche Donauquerung ist völlig überflüssig."

Hermann Knoflacher, von 1989 bis 2007 Vorstand des Instituts für Verkehrsplanung und Verkehrswesen der TU Wien spricht sich in einem Gastkommentar in der "Presse" ein weiteres Mal gegen eine Lobau-Autobahn aus. SEHR LESENSWERT! 


BI Rettet die Lobau und VIRUS Pressekonferenz am 28.1.2016:

Als Radio Orange Sendung zum Nachhören hier downloadbar.

Die gemeinsamen Presseaussendungen und dazu gehörigen Medien Berichterstattung (findet man wenn man runterscrollt):

 

Lobautunnel: Gericht bestätigt Umweltorganisationen - geologische Planung muss praktisch von vorne beginnen

 

Lobauautobahnprojekt um Jahre "zurückgebeamt"

Wien (OTS) - Wien, am 28.01.2016 (VIRUS). In einer gemeinsamen Pressekonferenz von Beschwerdeführern und Sachverständigen präsentierten die Umweltorganisation VIRUS und die Bürgerinitiative „Rettet die Lobau“, die seit Jahren gegen Lobauautobahn und Lobautunnel kämpfen den tatsächlichen Stand der Dinge in den laufenden Verfahren.

Nach der bereits als rechtswidrig erkannten, dem Projekt zugrunde liegenden "Lärmverordnung" wurde die Umweltseite nun in einem weiteren Punkt vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt. Wolfgang Rehm von VIRUS, UVP-Koordinator für die Vertreter der Umwelt im Verfahren:
"Dass die bei einem Doppel-Tunnelprojekt unter dem Donaustrom und im Lobaugrundwasser zentrale geologische und hydrogeologische Planung blamabel schlecht und einer staatlichen Autobahngesellschaft unwürdig ist, zeigen wir seit 2012 wiederholt auf. Die Autobahngesellschaft hat das ignoriert und wurde im UVP-Verfahren vom Verkehrsministerium mehr als verwöhnt. Nun hat das Bundesverwaltungsgericht Schluss damit gemacht: ein neuer unabhängigen Sachverständiger für Hydrogeologie wurde bestellt. Aufgrund seiner Begutachtung wurde ein umfangreicher Verbesserungsauftrag erteilt, der das Projekt nun weit zurückwirft." Aufgrund der engen Frist stehe das Projekt auf des Messers Schneide. "Werden die Projektunterlagen nicht bis Mitte April nachgereicht, so wird der Genehmigungsantrag zurückgewiesen. Dies wäre gleichbedeutend mit einem k.o. für die Asfinag in der UVP", so Rehm.

Dr Josef Lueger, allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger vom Ingenieurbüro InGEO: "Ich habe in meinen Gutachten für die Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen feststellen müssen, dass die für die Abschnitte südlich und nördlich der Donau jeweils vorgelegten Grundwassermodellberechnungen mangelhaft, nicht aussagekräftig und für die Bewertung der Umweltverträglichkeit des Vorhabens nicht geeignet sind. Verglichen mit dem Verbesserungsauftrag und dem neuen Gutachten des Gerichts war ich in manchem Punkten sogar noch zurückhaltend, ich fühle mich daher mehr als bestätigt". Der Verbesserungsauftrag sei sehr umfangreich und fundamental, gefordert werden unter anderem ein geologisches und hydrogeologisches Modell und dreidimensionale instationäre Modellberechnungen entsprechend dem Stand der Technik. "Ich würde nicht garantieren, dass er fristgerecht erfüllt werden kann, hier wären Jahre zu veranschlagen, eventuell sind auch weitere Untersuchungen bis hin zu zusätzlichen Bohrungen erforderlich", so Lueger.

Dr. Godfried Wessely hat als ehemaliger Chefgeologe der OMV maßgeblich zur geologischen Erkundung des Wiener Beckens beigetragen und kennt das äußerst schwierige "Schwechater Tief", in dem der Tunnel vorangetrieben werden sollte, quasi wie seine Westentasche. Er versteht nicht, wie es möglich ist, dass dem für die Stadt Wien so bedeutenden Schutzgut Grundwasser so wenig Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme geschenkt wird: "Dass bei einem Tunnel der in wasserführenden Grundwasserschichten vorgetrieben werden soll, ordentlich gearbeitet wird, sollte selbstverständlich sein, das ist aber offensichtlich nicht der Fall. Aus Sicht der Grundwassernutzung liegt im Bereich der Lobau eine günstige Besonderheit vor: eingesenkt in einer tektonischen Depressionszone haben sich mächtige Sande eines Schüttungssystems des größten mitteleuropäischen Stromes, der Donau, erhalten. Dies bedeutet eine Gunstlage, sowohl was die Trinkwasserversorgung aus quartären Schottern betrifft als auch die Notwasserreserve der tiefergelegenen neogenen Grundwasserstockwerke, aus den so genannten Tiefengrundwässern. Weniger günstig ist es, in derart instabilem von Bruchlinien durchsetztem Untergrund mitten in einer geologischen Absenkzone einen Tunnel vorantreiben zu wollen".

Ins gleiche Horn stößt Dr. Roman Lahodynsky, Spezialist für geologische Risiken und Seismotektonik. "Es handelt sich beim Projektgebiet des Tunnels um eine stark von neotektonisch aktiven Brüchen durchquerte Zone. Der Gefährdung des Bauwerks (Tunnel inklusive langer Rampen mit Böschungen) durch zwar seltene aber starke Erdbeben wurde nicht ausreichend Bedeutung beigemessen. Es ist anzunehmen, dass in diesem nicht ohne Grund auch "Schwechater Loch" genannten Bereich Deformationsprozesse nicht nur historisch aufgetreten sind, sondern bis in die heutige Zeit andauern. In der durchgängig fragwürdigen geologischen Planung vernachlässigt wurde neben der Hydrogeologie und allgemein geologischer Primäranforderungen somit auch die Frage der Erdbebensicherheit. So ist die angesetzte Bebenstärke nicht auf dem neuesten Erkenntnisstand. Die Planer haben es verabsäumt, den Markgrafneusiedler Bruch, ein von der Wiener Becken Störung abzweigendes und bis 3,5 Kilometer an das Projektgebiet heranreichendes Nebensystem mit an der Geländeoberfläche sichtbaren und in geologischen Karten verzeichneten Abschiebungen zu berücksichtigen. An ihm sind mehrere prähistorische Beben mit Magnitude 6 nachgewiesen worden, eines erreichte sogar Magnitude 7 und ist somit das bisher stärkste nachgewiesene Beben nördlich der Alpen. Die Planer behaupten hingegen, dass Beben nur im tiefen Untergrund des Wiener Beckens stattfänden und wegen mehrere km dicker weicher Sedimente an der Erdoberfläche nichts mehr davon zu merken sei.“

"So weit ist das Bundesverwaltungsgericht aber noch gar nicht vorgedrungen. Schon mit dem hydrogeologischen Verbesserungsauftrag ist die Asfinag Baumanagement GmbH genug bedient und für längere Zeit beschäftigt" so Rehm. Sie werde wohl eine Fristverlängerung beantragen oder nach üblichem Muster irgendetwas liefern, das dann nochmals verbessert werden muss, um ihrem Schicksal zu entgehen. Anschließend wartet noch mindestens eine mündliche Verhandlung und da sitzen dann wieder wir", fasst der UVP-Koordinator die Situation zusammen. "Angesichts der nicht vor Jahresende zu erwartenden ausständigen Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs über die Aufhebung der Lärmverordnung und der Tatsache, dass weitere erforderliche Genehmigungen noch gar nicht beantragt wurden, ist es unverständlich, dass immer noch der Öffentlichkeit weisgemacht werden soll, es könne 2016 gebaut werden, dies sei unmöglich. Wesentlich wahrscheinlicher ist, dass uns das Projekt noch jahrelang beschäftigt, die geologische Bearbeitung muss praktisch neu starten, teilweise wurde das Projekt ins Jahr 2009 zurückgebeamt sogar die Baugrunderkundung hat sich als mangelhaft erwiesen", erläutert Rehm. Er empfiehlt der Asfinag daher, in Zukunft weniger den Mund voll zu nehmen, sie sei absolut nicht in einer Lage, wo dies angebracht sei. Bis beim Bundesverwaltungsgericht eine Entscheidung fallen werde, ob das Projekt überhaupt realisiert werden darf, werde die Politik noch sehr lange Zeit haben zu diskutieren, ob die Lobauautobahn umgesetzt werden soll. "Wir fordern jedenfalls den neuen Verkehrsminister auf, endlich die im Regierungsübereinkommen festgehaltene Evaluierung des Rahmenplans-Straße zu starten, nachdem S1 und die Satellitenprojekte S8 und S1- Spange Flugfeld wie nahezu das gesamte Neubauprogramm der Asfinag stillstehen, ist dazu jetzt der geeignete Zeitpunkt," so Rehm abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Wolfgang Rehm , 0699/12419913, virus.umweltbureau@wuk.at

Die Asfinag reagierte worauf VIRUS mit einer zweiten Aussendung nachsetzt:

VIRUS an Asfinag-BMG-Walcher: Bei S1 mit dem Märchenerzählen aufhören!"

Wien (OTS) - Mit der Aufforderung, beim Lobautunnel die Realitätsverweigerung einzustellen richtet sich die Umweltorganisation VIRUS an die Asfinag Bau-Management GmbH. "Jeder, der die Ankündigungspolitik der Autobahnbauer der letzten Jahre mit der realen Entwicklung vergleicht, sieht wie groß die Diskrepanzen geworden sind. Ein Baubeginn 2016 ist völlig ausgeschlossen und reines Wunschdenken" so Sprecher Wolfgang Rehm.

Dazu seien weitere Genehmigungen im Forst und Wasserrecht sowie Naturschutz erforderlich die auch ein dreiviertel Jahr nach dem erstinstanzlichen UVP-Bescheiderlassung noch nicht einmal beantragt worden sund. Dies sei auch kein Wunder lasse sich doch mit einem derartigen Versagen bei der hydrogeologischen Bearbeitung,wie es jetzt zutage getreten ist etwa auch kein tragfähiges wasserrechtliches Einreichprojekt erstellen. "Es geht dabei nicht um Kosmetik in der Darstellung wie dies BMG- Geschäftsführer Walcher sinngemäß gegenüber Medien bekanntgab, sondern es fehlen sämtliche geologischen Grundlagen und wir sind gespannt was die Asfinag jetzt wann liefern wird und ob und wann sie den bisher fehlenden Stand der Technik erreichen wird", korrigiert Rehm. Dass die Asfinag trotz der laut Umweltorganisation "miesen Qualität" der Projektausarbeitung vom Verkehrsminister als erstinstanzlicher Behörde seinen Sanktus bekommen habe, sei angesichts des Naheverhältnisses nicht überraschend nur sei davon bereits jetzt nicht mehr viel übrig geblieben und klar, dass der erstinstanzliche Bescheid so wie er war nicht halten werde sondern eben jetzt das Projekt nachgebessert werden müsse. Wie viel von der ersten Instanz in den anderen Fachbereichen übrig bleibe, werde sich noch herausstellen. Vor der nicht so schnell zu erwartenden Entscheidung des Verfassungsgerichtshofs über die Aufhebung der gerichtlich als rechtswidrig erkannten Lärmverordnung des Verkehrministeriums werde auch im S1 UVP-Verfahren zweiter Instanz keine Entscheidung fallen. In einem Punkt gibt Rehm Walcher alledings recht. Ein Verbesserungsauftrag sei bei der Asfinag ein völlig normaler Vorgang. "Die Gesellschaft sollte zwar jahrelange Erfahrung mit zahlreichen Projekten aufweisen und trotzdem lässt sich beobachte,n dass bei nahezu allen Projekten die Einreichunterlagen grob mangelhaft und unvollständig sind. das hält auch das bmvit in seinen Bescheiden fest", so Rehm. Erst nach kaskadenartigen Serien von Verbesserungsaufträgen und Behebungsversuchen nach jahrelanger Verzögerung - bei der S1 waren es zweieinhalb Jahre - werde dann die eigentliche UVP eingeleitet". "Weil wir der begründeten Ansicht sind dass das Projekt nach wie vor mangelhaft ist haben wir Beschwerde eingelegt und in einem wichtigen Punkt Recht bekommen. Es ist eben ein Unterschied ob das Verkehrsministerium seine Autobahngesellschaft verhätschelt oder das neue Bundesverwaltungsgericht ordentlich prüft." so Rehm abschließend.

Hier ein Kurzvideo dazu

Medienberichte dazu:

W24 Kurzfilm

Die Bezirksblätter Gänserndorf

Die Presse

ORF.at

"Der Standard":
"Wahrlich kein Ruhmesblatt stellt das Bundesverwaltungsgericht (BVwG) dem Projekt Lobau-Schnellstraße samt dem umstrittenen Lobautunnel der Asfinag aus."

Kurier

Wiener Zeitung

Vienna Online

meinbezirk.at "...Godfried Wessely, ehemaliger Chefgeologe der OMV, sieht das Wasserreservoir gefährdet...."

Ein lesenswerter Leserbrief:


Mehr Jahreskarten als Autos in Wien

"Eine klimafreundliche urbane Mobilität mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft und die Erreichung ambitionierter Klimaschutzziele. Mehr Öffis bedeuten weniger Emissionen und geringeren Energieverbrauch. Wer Wege mit den Öffis statt mit dem Auto zurücklegt, reduziert die individuellen CO2-Emissionen um 90 Prozent." Sehr richtig erkannt Frau Sima!

Super! Aber warum fragen wir uns baut man dann nicht den Öffi Verkehr noch mehr aus statt Autobahnen im großen Stil zu planen?

Warum sieht die Stadt Wien tatenlos zu wie die ÖBB die Schnellbahn kahlschlägt?

Hier ein sehr lesenswerter Artikel in der DBZ: Bürgerinitiative S80 Lobau gegen den geplanten Abriss der Station Lobau. Auch der Station Hausfeldstraße droht das Aus! Die Schnellbahnlinie S80 könnte - entsprechend ausgebaut und intervallverdichtet - die ideale Entlastung für die Südosttangente sein!



Ein Presseinterview vom 23..1.2016 mit Vizebürgermeisterin - Vassilakou zu einer geplanten Lobau-Autobahn:

"Kommen wir wieder zur Kommunalpolitik. Wer wird entscheiden, ob der Lobautunnel, gegen den die Grünen sind, gebaut wird?

Die Asfinag und der Bund. Aber Wien hat natürlich eine gewichtige Stimme. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Asfinag ein Projekt gegen den Willen des Landes baut.

Aber die SPÖ-Linie ist, dass man sich an der Entscheidung der Asfinag orientiert. Und sie hat sich de facto für den Tunnel entschieden.

Für uns war es schon ein Erfolg, dass wir als Stadt – nach Jahren der Diskussionsverweigerung – alternative Varianten prüfen. Wir müssen bei der SPÖ noch Überzeugungsarbeit leisten. Möge sie gelingen.

Bis wann muss sie gelingen?

2016 wollen wir eine Entscheidung haben. So oder so." 


"Je größer die Parkfläche in Städten, desto mehr Verkehr"

Nach einer Studie über US-Städte, die ein epidemiologisches Modell zugrundlegt, folgt auf die Schaffung von mehr Parkflächen mehr Pendlerverkehr - auch autonome Fahrzeuge könnten den Verkehr verstärken..." sehr lesenwerter Artikel von Telepolis


Autobahnneubau statt Brot für die Hungernden?

"Gemessen an seinem Wohlstand, ist kein anderes Land im Kampf gegen die weltweite Not so geizig"...".
77 Millionen Euro.
Nach Abzug der Verwaltungskosten bleiben 68 Millionen Euro, die Österreich in einem Jahr für Entwicklungshilfe ausgibt." (profil)

Erinnern wir uns:
Das Autobahnneubauprogramm wird, wenn es wie geplant umgesetzt wird 6 Mrd. kosten. 3 Mrd. davon allein schon eine geplante Transitautobahn durch den Nationalpark Donauauen. (Asfinag Schulden sind Staatsschulden. Asfinag ist zu 100% Staatseigentum). Füllhorn für Betonorgien - Streichkonzert für Notleidende:

Wäre es nicht an der Zeit von diesem Staat bzw. seinen VertreterInnen einen Priortätenwechsel einzufordern?

Auch in den aktuellsten Zahlen und Planungen ist Österreich unendlich weit vom 0,7% des BIP für Entwicklungshilfeziel entfernt.

Blick nach Dänemark: Wie wurde Groningen die Stadt der FahrradfahrerInnen (5.Jän 2016)


Kinder die neben Autobahnen wohnen haben offensichtlich öfter Krebs Lesenswerter Artikel der Baseler Zeitung


 
Harsche Kritik am Ausbau der A5: Salzlauge soll in die A5 fließen: Ein Artikel der Kronen Zeitung über die geplanten Einleitungen von Autobahngift in Gewässer (30.5.2015)

 
Hier wird verkehrspolitisch genau das falsche Signal gesetzt:
Verkehrsverbund Ost-Region erhöht ab 1. Februar 2016 seine Ticketpreise Teuerungen stehen beim Verkehrsverbund Ost-Region ins Haus: Ab 1. Februar 2016 hebt der VOR die Preise für Wochen- und Monatskarten in Niederösterreich und im Burgenland an (www.vienna.at 29.12.2015)

Aktueller Radio Orange Beitrag zum download: 

http://cba.fro.at/304417http://cba.fro.at/304417
 
Für die Wiedereröffnung der Station Lobau: Intervallverdichtet und ausgebaut könnte diese Schnellbahnstrecke die umweltfreundliche Entlastung der parallel dazu verlaufenden Südosttangente sein.
Stattdessen soll die Station Lobau 2016 abgerissen werden. Die BI S 80 wehrt sich..
 

ASFINAG mit stabilen Mauteinnahmen

 "Der Schuldenstand der aus dem Staatshaushalt ausgelagerten Autobahnholding werde konstant bei 11,5 Mrd. Euro liegen."

Das war nur möglich weil das Autobahn Neubauprogramm dank heftigem Widerstand von Umweltschutzorganisationen und Bürgerinitiativen nicht wie geplant umgesetzt wurde. Deshalb konnte die Asfinag endlich anfangen ihre gigantischen Schulden zurück zu zahlen, (was wegen dem Weiterbau der A5 2015 schon wieder nicht gelang) ...

Wir fordern: Stopp Autobahnbau und -planung!


Verkehrswende = Klimaschutz!

"Der Verkehrsbereich – Achillesferse von Österreichs Klimaschutzpolitik"sehr lesenswerter Artikel von Heinz Högelsberger (7.Dez 2015)

VCÖ Facts: "Mehr Klimaschutz im Verkehr bringt vielfachen Nutzen"

"Verkehrspolitik mit Tunnelblick" Julianna Fehlinger auf der mosaik Homepage

Blick nach Deutschland: "Immer mehr dicke Autos sorgen für dicke Luft" Süddeutsche Zeitung (9.12.2915)


Erdbebengefahr bei geplantem Lobau-Tunnel in der Umweltverträglichkeitsprüfung völlig unterschätzt

Ein Geologenteam rund um Kurt Decker hat neue Erkenntnisse zur Erdbebengefahr in der Ostregion veröffentlicht. Diese ist,wie festgestellt wurde, um einiges höher wie bisher angenommen.

Die BI Rettet die Lobau fordert gemeinsam mit der Umweltschutzorganisation VIRUS diese Erkenntnisse endlich auch in der Umweltverträglichkeitsprüfungen zur geplanten Lobau-Autobahn zu berücksichtigen.

Zur Infosammlung rund um das Erdbebenthema

 


Anläßlich des Rot-Grünen Koalitionspakts:

Auffällig ist, dass plötzlich davon gesprochen wird eine 6te Donauquerung sei dringend notwendig. Wien hat aber bereits 11 Donauquerungen

Wir fragen: Gelten jetzt plötzlich nur mehr die Brücken als Donauquerung wo PKWs und LKWs fahren können? Sind Öffis, Fahrrad und Fußgängerbrücken und deren NutzerInnen auf einmal nicht mehr vorhanden?  Diese Sichtweise ist entlarvend dafür,  wie hier Mobilität gesehen und vorallem auch geplant werden soll...

Sehr sehenswert in diesem Zusammenhang ein Beitrag mit aktuellem Zahlenmaterial der TU Wien Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik

 VIRUS begrüßt Wiens faktische Abkehr vom unnötigen und teuren Lobauautobahnprojekt

Als richtiges Signal begrüßt die Umweltorganisation VIRUS, dass auch in der Wiener Stadtregierung mit der faktischen Abkehr vom Milliardenprojekt Lobauautobahn Vernunft eingekehrt zu sein scheint.

VIRUS Sprecher Wolfgang Rehm im Radio Orange Interview:

Kurzversion 5 min: "Rotgrüner Zwist um eine geplante Lobau-Autobahn kommentiert von der Umweltschutzorganisation VIRUS" Radio Orange Nachrichten vom 20.Nov.2015 

Langversion 15 min: "Neues von Lobau & Görschitztal" Radio Orange Sendereihe OpenUp vom 19.Nov.2015

 Medienberichte:

ORF wien heute: Bezirksvorsteher der Donaustadt: "Es wird keine Begegnungszonen in der Donaustadt geben das versichere ich ihnen"

Wienandas.at"...die Grünen haben vor ein paar Tagen der umstrittenen Stadtstraße in der Donaustadt, die einst wortreich abgelehnt wurde,  zugestimmt. Und es ist vorhersehbar, dass die Grünen entweder auch der von der SPÖ und allen anderen Rathausparteien gewünschten Lobauautobahn zustimmen werden oder aber eine allfällige zartrosa-blassgrüne Koalition spätestens an dieser Frage scheitern wird."

"Die SPÖ-Donaustadt hatte gegen den Koalitionspakt gestimmt. Der Grund: kein fixer Termin für die Fertigstellung des Lobautunnels. "Es ist klar, dass der Tunnel unter dem Naturschutzgebiet kommt. Aber nicht, dass das so schnell wie möglich passiert"" derStandard.at (19.11.2015)

Kronenzeitung  "Lobautunnel - der Ärger begann Samstag bei der Präsentation der Regierung...".(18.11.2015)

"Ist Lobau-Autobahn ein totes Pferd?" NÖN Artikel mit Möglichkeit über Lobau-Autobahn abzustimmen.(18.11.2015)

DiePresse: "Ungeklärt ist auch immer noch der Lobau-Tunnel. Zwar gibt es eine Lösung, aber die wird von Grünen und SPÖ verschieden interpretiert. Laut Grünen werden Alternativen zu dem Tunnel geprüft. Laut SPÖ (und Asfinag) wurden bereits alle geprüft und verworfen. Weshalb die Grünen nun eine andere Taktik verfolgen und wegen des VW-Abgasskandals eine Neuaufrollung der Prüfung fordern. Kurz: Der Tunnel hat das Zeug punkto Konfliktpotenzial das neue Wahlrecht zu werden." (16.11.2015)

Die Presse: "Die Alternative der Grünen zum Lobautunnel" (15.11.2015) Rüdiger Maresch erklärt was die Wiener Grünen sich vorstellen.

"Beim umstrittenen Lobautunnel herrscht bei Rot und Grün Einigkeit darüber, dass die im Koalitionspapier vage formulierte Kompromisslösung durchaus verschiedene Deutungsvarianten zulässt. "Wien bekennt sich zur Notwendigkeit einer sechsten Donauquerung, die unter bestmöglicher Berücksichtigung des Umwelt- und Naturschutzes ohne Beeinträchtigung des Nationalparkgebiets geplant werden soll. Deswegen sollen alternative Planungsvarianten geprüft werden", steht auf Seite 96 des Paktes. Häupl legt diese Passage folgendermaßen aus: Er habe noch keinen besseren Vorschlag als einen Tunnel gehört. Für Vassilakou ist der Lobautunnel hingegen "de facto abgesagt". "derStandard.at (15.Nov.2015)

"Einigung auf sechste Donauquerung" wien.orf.at :  "Fest steht, dass der geplante Tunnel unter der Lobau wackelt. Im Regierungsübereinkommen zur Fortsetzung von Rot-Grün in Wien wird zwar ein „Bekenntnis zur sechsten Donauquerung“ ausgesprochen. Diese solle jedoch unter „bestmöglicher Berücksichtigung des Umwelt- und Naturschutzes ohne Beeinträchtigung des Nationalparkgebiets“ geplant werden, heißt es in dem Papier. "14.11.2015)

"Lobautunnel weiterhin Streitthema Ein Streitpunkt dürfte noch der geplante Lobautunnel werden. Vassilakou sagte: „Der Lobautunnel ist de facto abgesagt“. Häupl sieht das anders und sagt: „Die Frau Vizebürgermeisterin interpretiert sich in ihren Aussagen selbst. Im Koalitionsübereinkommen steht, wir bekennen uns beide zu einer sechsten Donauquerung und die beste und zeitnaheste Möglichkeit wird gesucht.“ Damit seien die beiden Parteien ein „ein gutes Stück weitergekommen“.Vassilakou: „Es gibt etliche Varianten und nicht alle würden den Nationalpark treffen. Es soll ein Weg verfolgt werden, der in diesem Zusammenhang ermöglicht, die sechste Donauquerung entstehen zu lassen - aber unter Wahrung des Naturschutzes und wesentlich rascher und sparsamer für die öffentlichen Haushalte, als es bei der Variante des Lobautunnels der Fall gewesen wäre.“ Für Häupl ist der Tunnel alles andere als Geschichte. „Ich hab bisher noch keinen besseren Vorschlag gehört, also schauen wir mal“ wien.orf.at.(14.11.2015)

"Sechste Donauquerung: Ein weiterer Knackpunkt, der umstrittene Lobautunnel, dürfte vom Tisch sein. Man habe sich stattdessen auf ein "Bekenntnis zu einer sechsten Donauquerung geeinigt", deren Bau jedoch aufgrund der Budgetnöte des Bundes und damit der Asfinag "in den kommenden fünf Jahren unrealistisch" sei, hieß es aus Kreisen der Grünen. Mit dem Nein zum Tunnel gehe auch "ein Bekenntnis zum Nationalpark Donauauen" einher, das auch von der SPÖ mitgetragen werde: "Der Nationalpark soll in keiner wie auch immer gearteten Form durch Straßenverkehrsprojekte beeinträchtigt werden.""derStandard.at (13.Nov.2015)

Sechste Donauquerung Ein weiterer Knackpunkt, der umstrittene Lobautunnel, dürfte vom Tisch sein. Man habe sich stattdessen auf ein "Bekenntnis zu einer sechsten Donauquerung geeinigt", deren Bau jedoch aufgrund der Budgetnöte des Bundes und damit der Asfinag "in den kommenden fünf Jahren unrealistisch" sei, hieß es aus Kreisen der Grünen. Mit dem Nein zum Tunnel gehe auch "ein Bekenntnis zum Nationalpark Donauauen" einher, das auch von der SPÖ mitgetragen werde: "Der Nationalpark soll in keiner wie auch immer gearteten Form durch Straßenverkehrsprojekte beeinträchtigt werden." - derstandard.at/2000025688676/Rot-Gruen-in-Wien-fix

“Der Lobautunnel ist de facto abgesagt”, Vassilakou in vienna.at

"Wunschliste an Wiens neue Regierung" auf der Drahtesel Homepage

S1 ist Bundeskompetenz und nicht genehmigungsfähig!

Dieser Einschätzung der Umweltschutzorganisation VIRUS können wir nur zustimmen! Lesen sie HIER die ganze Presseaussendung zu den wiener Koalitionsverhandlungen von Wolfgang Rehm.

Beim umstrittenen Lobautunnel herrscht bei Rot und Grün Einigkeit darüber, dass die im Koalitionspapier vage formulierte Kompromisslösung durchaus verschiedene Deutungsvarianten zulässt. "Wien bekennt sich zur Notwendigkeit einer sechsten Donauquerung, die unter bestmöglicher Berücksichtigung des Umwelt- und Naturschutzes ohne Beeinträchtigung des Nationalparkgebiets geplant werden soll. Deswegen sollen alternative Planungsvarianten geprüft werden", steht auf Seite 96 des Paktes. Häupl legt diese Passage folgendermaßen aus: Er habe noch keinen besseren Vorschlag als einen Tunnel gehört. Für Vassilakou ist der Lobautunnel hingegen "de facto abgesagt". - derstandard.at/2000025777943/Rot-Gruen-II-Streitpunkte-beim-Werbeetat-und-beim-Lobau-Tunnel

Umstrittener Lobautunnel Beim umstrittenen Lobautunnel herrscht bei Rot und Grün Einigkeit darüber, dass die im Koalitionspapier vage formulierte Kompromisslösung durchaus verschiedene Deutungsvarianten zulässt. "Wien bekennt sich zur Notwendigkeit einer sechsten Donauquerung, die unter bestmöglicher Berücksichtigung des Umwelt- und Naturschutzes ohne Beeinträchtigung des Nationalparkgebiets geplant werden soll. Deswegen sollen alternative Planungsvarianten geprüft werden", steht auf Seite 96 des Paktes. Häupl legt diese Passage folgendermaßen aus: Er habe noch keinen besseren Vorschlag als einen Tunnel gehört. Für Vassilakou ist der Lobautunnel hingegen "de facto abgesagt". - derstandard.at/2000025777943/Rot-Gruen-II-Streitpunkte-beim-Werbeetat-und-beim-Lobau-Tunnel

Umstrittener Lobautunnel Beim umstrittenen Lobautunnel herrscht bei Rot und Grün Einigkeit darüber, dass die im Koalitionspapier vage formulierte Kompromisslösung durchaus verschiedene Deutungsvarianten zulässt. "Wien bekennt sich zur Notwendigkeit einer sechsten Donauquerung, die unter bestmöglicher Berücksichtigung des Umwelt- und Naturschutzes ohne Beeinträchtigung des Nationalparkgebiets geplant werden soll. Deswegen sollen alternative Planungsvarianten geprüft werden", steht auf Seite 96 des Paktes. Häupl legt diese Passage folgendermaßen aus: Er habe noch keinen besseren Vorschlag als einen Tunnel gehört. Für Vassilakou ist der Lobautunnel hingegen "de facto abgesagt". - derstandard.at/2000025777943/Rot-Gruen-II-Streitpunkte-beim-Werbeetat-und-beim-Lobau-Tunnel


VW-Skandal hat auch massive Auswirkungen auf Autobahnprojekte

Immissionsermittlungen bei Straßen-UVP's haben nur noch Schrottwert


Forschungsbereich für Verkehrsplanung und Verkehrstechnik:

"Habt ihr's gestern Früh auch gespürt, die "Erschütterung der Macht"?

Da hat der ÖAMTC eingestanden, dass weder Lobau-Tunnel noch andere neue Straßen die Tangente langfristig entlasten können, und dass Öffi-Ausbau und Fahrgemeinschaften die einzige Lösung sind [1].

P.S. Wer sagt's dem Rot-Grünen Verhandlungsteam? Die 2 Milliarden [2] wird man wohl besser einsetzen können.

P.P.S. Erhöhtes Leukämie-Risiko bei Kleinkindern wäre so auch zu vermeiden - Stichwort "Stadtstraße" [3].

[1] http://www.österreich.at/…/Tangente-Fast-t…/210863206
[2] http://wien.orf.at/news/stories/2723694/
[3] http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-19489-2015-11-04.html "


Der „Norbert Scheed Wald“ Diskussion über Ideen und ihre VerwirklichungSonntag, 29. November 2015

Beginn 18:00 Uhr, im Nationalparkhaus-Lobau, 1220 Wien, Dechantweg 8

Experten und Expertinnen berichten über den derzeitigen Stand bzw. weitere Planungen und Ideen zum  Grüngürtel,  der ein  Erholungsraum für alle Wiener und Wienerinnen im bisher waldarmen Nordosten von Wien werden soll.

Anmeldung unter 01 4000 49495 oder nh@ma49.wien.gv.at

Infos siehe Donaustädter Ökonews bzw. der Seite des
überparteilicher Verein “Zukunft Wienerwald Nord-Ost
 
BI Rettet die Lobau unterstützt die Bemühungen des überparteilicher Verein “Zukunft Wienerwald Nord-Ost um einen Wienerwald Nord-Ost, die unserer Meinung nur dann erfolgreich umgesetzt werden können wenn keine weiteren Autobahnen im Nordosten Wiens gebaut werden!
 

Nulltarif bei Öffis rechnet sich! Sehr interessanter Artikel zu diesem Thema findet sich hier. Wir fragen wieviel Nulltarif wäre mit den 3 Milliarden finazierbar die eine geplante Lobau-Autobahn kosten würde?

 


Am 19.Sept um 10.30 Uhr rief Rettet die Lobau - Natur statt Beton gemeinsam mit dem BürgerInnen-Netzwerk BNWN und Hirstetten-retten zur

Demo gegen die geplanten Autobahnen

mit anschließendem Infofest vor den Blumengärten Hirstetten im geplanten Errichtungsgebiet der Stadtstraße Aspern auf.

 Hier Link zur einen Fb Veranstaltung und hier der zur anderen

Hier ein Kurzinterview mit einem der Organisatoren zum Downloaden.

Der Aufruftext zum weiterleiten:

"Du willst keine Autobahn vor der Haustüre?
Du willst nicht über die Autobahn zum nächsten Supermarkt fahren müssen?
Du willst keinen LKW Schwerverkehr durch dein dicht besiedeltes Gebiet?
Du wünscht dir für deine Kinder, Kindergärten und Schulen die nicht direkt neben einer stark befahrenen Stadtstraße liegen?
Du willst die Blumengärten Hirschstetten auch weiterhin ungestört nutzen können?
Du willst mit deinem Hund in Zukunft nicht neben einer Autobahn Gassi gehen?
Du bist gegen noch mehr Verkehr in unserem Bezirk?
Du bist für zukunftsorientierte Lösungen und gegen machtorientierte und veraltete Stadtplanung?

Dann komm zur Demo gegen die Stadtstraße und Spange S1 und setze ein Zeichen für unsere Lebensqualität!
" Demoflyer zum Downloaden

Die aktuellsten Neuigkeiten finden sich auf unserer Homepage finden sich immer hier

Hört Euch das an: Ein Liebeslied an unsere Lebensqualität und zugleich ein Protestsong gegen das unkontrollierte Zubetonieren und vor allem gegen die geplanten „hochrangigen“ Straßen und Autobahnen im Bezirk!
Dank an Musik, Text & Gesang Konrad Kleemayr und Max & Helmut Binder von Hirschstetten.info für die Visuelle Umsetzung. Bitte verbreitet dieses stimmungsvolle youtube Musikvideo mit den wunderschönen Aufnahmen an möglichst Viele 

 Hier sind tolle Fotos von Michael Janousek downloadbar

Hier ein Bericht in der Bezirkszeitung: "Stadtstrasse Großdemonstration von 400 Bürgern"

Hier ein Artikel dazu aus den Gänserndorfer Bezirksblättern: "Autobahngegner wollen Zerstörung des Marchfeldes verhindern"

Hier ein Bericht auf Oekonews

Hier ist unsere Presseaussendung:

400 demonstrierten in der Donaustadt gegen geplante Autobahnprojekte

Stadtökologe Prof. Dr. Lötsch kritisiert Grünraumzerstörung scharf

Wien (OTS) - Am Samstag, den 19.9., riefen das BNWN-BürgerInnen Netzwerk Verkehrsregion Wien/NÖ-Nordost und die BI Hirschstetten-retten zu einer Demonstration samt Infokundgebung bei den Blumengärten Hirschstetten in Wien 22.
Das Motto war "Mei Lebensraum is ned deppat - die geplante Autobahn schon". 400 Personen, viele Familien mit Kindern, kamen, um gegen die geplanten Autobahnprojekte - die sog. "Stadtstraße", die S1 Spange Seestadt Aspern und die "Lobau-Autobahn" - zu protestieren.

Das personifizierte "ökologische Gewissen Wiens", Dr. Bernd Lötsch, Stadtökologe und ehem. Direktor des Naturhistorischen Museums, sprach sich mit klaren Worten gegen die geplanten Autobahnprojekte aus:
"Heute noch Autobahnen zu bauen ist, wie wenn man Ratten füttert!"

Am Ende ging die Demonstration in eine fröhliche Festkundgebung über, wo man sich auf großen Ausstellungsflächen Pläne und Details ansehen konnte. Dazu gab es Musik und Picknick auf der idyllischen Wiese vor den Blumengärten. Ein symbolträchtiger Ort für die OrganisatorInnen, ist doch genau dort von Verkehrsministerium und Stadt Wien eine vierspurige, verharmlosend "Stadtstrasse Aspern" genannte Autobahn vorgesehen, die weitreichende Folgen für die Bevölkerung und die nahversorgende Landwirtschaft hat.

Verlängert mit den ebenfalls geplanten Autobahnteilstücken S1 Spange Seestadt und der im Marchfeld drohenden S8-Marchfeldschnellstraße wäre das eine neue Ost-West-Transitautobahn, welche in der Kornkammer Österreichs große Landwirtschaftsflächen zerstören würde. "Das werden wir uns sicher nicht gefallen lassen!", so die 17 Bürgerinitiativen und Siedlungsvertreter aus Transdanubien und Niederösterreich unisono. Das überregionale Netzwerk fordert ein durchdachtes Mobilitätskonzept mit öffentlichen Verkehrsmitteln als Rückgrat. Zum BNWN dazu gestoßen ist die Initiative "Lebenswerte Seestadt Aspern", ein Zusammenschluss von AnrainerInnen der neu errichteten Seestadt. Auch sie wollen ihre Smart-City-Lebensqualität nicht durch eine Autobahn-Lärmhölle zerstört sehen. Profi-Fotos kostenlos bei Urhebernennung hier:



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Ansprechperson: Jutta Matysek, Tel.: +436769539779, natur-statt-beton@lobau.org
Ansprechperson: Stefan Wirius, Tel.: +436643544911, natur-statt-beton@chello.at
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